Nach mehr als vier Jahrzehnten hat die Journalistin Christiane Amanpour ihren Abschied von CNN angekündigt. "Nach vielen Monaten des Nachdenkens und einigen schlaflosen Nächten habe ich beschlossen, mich von CNN zu trennen, meinem Partner in 43 fantastischen Jahren", erklärte die 68-jährige Chef-Auslandskorrespondentin des US-Nachrichtensenders am Montag.
Nachdem Amanpour die Moderation ihrer CNN-Sendung bereits 2025 reduziert hatte, soll diese ab Januar nur noch einmal pro Woche laufen, ehe im Mai endgültig Schluss ist. Bis zu ihrem Abschied will Christiane Amanpour weiterhin für CNN berichten und um die Welt reisen. CNN-Chef Mark Thompson bezeichnete Amanpour als "eine der vertrauenswürdigsten und beliebtesten Journalistinnen weltweit". Er sei zwar sehr traurig, dass sie gehe, akzeptiere aber, dass der Zeitpunkt für sie persönlich und beruflich richtig sei. Der Sender wolle ihre Leistungen vor ihrem Abschied würdigen.
Christiane Amanpour arbeitete seit 43 Jahren für CNN und berichtete während dieser Zeit unter anderem aus dem Ersten Golfkrieg, Bosnien, Ruanda, Afghanistan und der Ukraine. Ihr Ziel sei es gewesen, "die Wahrheit über die Welt und an die Welt zu senden, ohne Furcht und ohne Begünstigung", erklärte die Journalistin rückblickend. Gemeinsam mit ihrem Team habe sie Fakten, Belege und Menschlichkeit in den Mittelpunkt gestellt, um "die Wahrheit über die Welt und an die Welt zu senden, ohne Furcht und ohne Begünstigung".
Bereits Ende des Jahres wird zudem ihre PBS-Sendung "Amanpour & Company" enden, ihren "The Ex Files" mit Ex-Mann Jamie Rubin will sie aber auch künftig fortsetzen. Ihre Botschaft an das Publikum und den Nachrichtensender CNN, der gerade erst an Skydance verkauft wurde: "Seid immer wahrhaftig, nicht neutral."
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