Am 24. März 2018 heißt es Abschied nehmen von "Bella Block": Das ZDF zeigt an diesem Samstag um 20:15 Uhr den 38. und zugleich letzten Film der Krimireihe mit Hannelore Hoger in der Hauptrolle mit dem Titel "Am Abgrund". Zum Abschied wird es auch nochmal ein Wiedersehen mit Devid Striesow als Ermittler Jan Martensen und Rudolf Kowalski als Bellas früherem Lebensgefährten Simon Abendroth geben.

Auf die Frage, warum sie nun nach fast 25 Jahren ihren Abschied nimmt, erklärt Hannelore Hoger, dass sie nun in einem Alter sei, in dem Sie diese Rolle nicht einfach immer weiter machen wolle. "Es würde mir nicht gefallen, wenn man das sozusagen mit ins Grab nimmt, also mit den letzten Worten noch: Wo waren Sie gestern, und dann fiel sie um. Das wollt ich mir ersparen." Aufhören mit der Schauspielerei will sie aber nicht. Hoger: "Nö, warum sollte ich. Solange ich meine sieben Sinne noch zusammen habe." Sie wolle aber künftig weniger arbeiten und mehr Zeit für andere Dinge haben.

Und darum geht's im letzten Film: Kurz vor seinem Ruhestand lädt Staatsanwalt Mehlhorn Bella Block zu einem Essen ein, um sie bei seinem letzten, brisanten Fall um Hilfe zu bitten. Doch bevor er Bella ins Vertrauen ziehen kann, wird Mehlhorn durch einen Anschlag getötet, dem Bella nur durch einen Zufall entkommt. Die Ermittlungen führen Kommissar Schnaak und Bella in einen Sumpf aus Korrup­tion und Amtsmissbrauch in den Reihen der Hamburger Justiz und einer städtischen Wohnungsbaugesell­schaft. Deren unsaubere Entmietungs-Praktiken können bei wi­der­borstigen Altmietern auch schon mal tödlich enden. Durch seine geheim gehaltenen Unterlagen rücken angesehene Bürger der Stadt ins Visier: ein städtischer Baudirektor und seine Schwester, eine bekannte Familien­richterin, ein berüchtigter Im­mobilien-Anwalt, aber auch Mehlhorns Vorgesetzter, Hamburgs Generalstaatsanwalt.