© Talpa Global
Ein DWDL.de-Schmuckstück

"Lost in Translation" (Niederlande)

von Uwe Mantel
17.10.2017 - 11:14 Uhr

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Aus der Vielzahl an Programmen und Formaten, die bei der Fernsehmesse MIPCOM in Cannes präsentiert werden, hat die DWDL.de-Redaktion einige besonders vielversprechende, interessante Schmuckstücke herausgepickt. Dazu gehört auch diese Produktion.

Als "erstes wirklich globales Reality-Format" preist Talpa die neueste Idee von John de Mol an: "Lost in Translation". Die Idee: Man schickt zwölf Kandidaten auf eine Insel und stellt ihnen die Aufgabe, aus den Materialien, die sie dort vorfinden, ein Boot zu bauen, mit diesem zum Festland zu fahren und dort einen Schatz zu finden. Dafür haben sie 30 Tage Zeit. Das Problem an der Sache: Die zwölf Kandidaten können sich nicht per Sprache verständigen, weil sie aus sechs verschiedenen Ländern kommen und allesamt nur ihre Muttersprache sprechen, sich also auch nicht auf englisch unterhalten können.

Die Kandidaten werden in Gruppen von jeweils sechs Personen auf gegenüberliegenden Seiten der Insel abgesetzt. Erste Aufgabe ist also, die andere Gruppe zu finden, in der jeweils auch die zweite Person, die die gleiche Sprache spricht, ist. Dann gilt es, über Sprach- und kulturelle Grenzen hinweg zusammenzuarbeiten und die Aufgaben zu lösen - und abgesehen davon natürlich auch auf der Insel zu überleben.

Spannend für die internationale Vermarktung: Die Show kann parallel in allen sechs Ländern, aus denen Kandidaten teilnehmen, als "lokale" Eigenproduktion laufen.

Lost in Translation

  • Genre: Reality
  • Produzent: Talpa
  • Distributor: Talpa Global
Schmuckkästchen Herbst 2017 © Collage: DWDL
Ein Blick ins Schmuckkästchen

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