Ab dem 13. Februar baut Kabel Eins seine True-Crime-Schiene am Freitagabend mit einem weiteren Format aus und bringt "Weiblich. Tödlich. Sisters in Crime" an den Start. Darin werden Kapitalverbrechen nachgezeichnet, die von Frauen begangen wurden. Es geht unter anderem um ihre Motive und darum, ob Frauen im Vergleich zu Männern anders morden.

Es handelt sich um die TV-Adaption des Podcasts "Sisters in Crime - Frauen, die töten", in dem Karolin Kandler und Jule Gölsdorf diesen Fragen schon seit vergangenem Jahr in Audio-Form nachgehen. Im Dezember erreichte der Podcast mit über 200.000 Episoden-Downloads gerade einen neuen Bestwert und rangiert in den Podcast-Charts der Podcast-MA damit derzeit auf Platz 91. 

Für die TV-Version werden die beiden "Newstime"-Moderatorinnen die Fälle mit Ermittlern, Psychologen und weiteren Experten analysieren,die Psyche der Täterinnen "sezieren" und die spezifischen Aspekte weiblicher Kriminalität untersuchen.

Jule Gölsdorf: "Wir interessieren uns vor allem für die Hintergründe: Was treibt diese Frauen zum Äußersten? Welche Rolle spielen Beziehungen, Abhängigkeiten, Traumata oder Isolation? Frauen wollen durch ihre Taten die eigene Lebenssituation aufwerten, indem sie sich eines Mannes entledigen, um häuslicher Gewalt zu entgehen, aber auch um sich zu bereichern."

Karolin Kandler: "Kriminalität ist grundsätzlich eher Männersache. Insgesamt töten Frauen deutlich seltener als Männer. Aber es gibt sie eben, die Frauen, die morden, die Sexualstraftaten begehen, die Kinder töten. Und es ist wichtig, diese Fälle zu beleuchten, um die weiblichen Motive zu begreifen."