Ein Korrespondent der Deutschen Welle ist in der nigerianischen Hauptstadt Niamey inhaftiert. Wie der deutsche Auslandssender berichtet, habe sich der Vorfall bereits am Freitag ereignet. Die stehe demnach "in engem Kontakt" mit dessen Angehörigen und habe "umgehend juristischen Beistand eingeschaltet".

Die Inhaftierung steht offenbar im Zusammenhang mit einem einige Tage zuvor auf DW Hausa veröffentlichten Bericht. Weitere Einzelheiten nannte der Sender zunächst nicht.

"Wir sind sehr besorgt über die Festnahme unseres langjährigen Kollegen und verlangen seine sofortige Freilassung", erklärte DW-Programmdirektorin Nadja Scholz. "Es muss gewährleistet sein, dass unsere Mitarbeitenden ihre journalistische Arbeit frei und ohne Einschüchterung ausüben können."