Die Produktionsfirma Saxonia Media hat eine strategische Neuaufstellung angekündigt. Künftig bündelt die Bavaria-Tochter in drei Säulen. Erklärtes Ziel ist es, "die bestehenden linearen Erfolgsformate durchgehend zu stärken, weiterhin neue zukunftsweisende Stoffe für Streaming und Linear zu entwickeln und mit dem neu ausgerichteten Label Red Pony innovative Formate im Bereich Emerging Content voranzutreiben", teilte das Unternehmen mit. 

Konkret bilden "lineare Erfolgsformate und langlaufende Serien" die erste Säule. Dazu zählen Serien wie "In aller Freundschaft", "Tierärzrtin Dr. Mertens", "WaPo Bodensee" oder "Schloss Einstein". Im Bereich "New Development - Streaming & Linear" wiederum sollen "hochwertige Serienformate für Streamingplattformen, Mediatheken und auch lineare Auswertungen" gebündelt werden. Verantwortlich für diesen Bereich zeichnet Anette Kraska als Head of Acquisitions. Hier will man an den jüngst mit zwei Fernsehpreisen ausgezeichneten Spielfilm "Ein Mann seiner Klasse" anknüpfen. 

Als dritte Säule wird das Label "Red Pony" unter der Leitung von Gregor Sauter neu aufgestellt. In dessen Fokus stehen "neue Erzählformen, strategisches IP-Building und Creator-getriebenes Entertainment", wie es heißt. Dabei will sich Saxonia Media hier etwa auf Vertical Entertainment, eine plattformübergreifende IP-Entwicklung und Creator-Formate konzentrieren. Mit "Between The Beats", einer modernen Romeo- und Julia-Geschichte, und dem AI-Microdrama "Ghostwriter" wurden hier bereits zwei Formate realisiert, die exemplarisch für die neue Ausrichtung stellen sollen.

“Mit unserem Drei-Säulen-Modell machen wir Saxonia Media fit für die Zukunft", sagte Geschäftsführer und Produzent Sven Sund. "Neben unserem starken linearen Serienfundament, das sich auch non-linear erfolgreich entwickelt, bauen wir unsere Aktivitäten im Streaming- und Mediathekenbereich mit Anette Kraska als Head of Acquisitions weiter aus. Daneben verantwortet Gregor Sauter nun das neu aufgestellte Label Red Poy mit einem Schwerpunkt auf Vertical Entertainment, IP-Building und Creator-Formate. Wir sind sehr glücklich, dass wir zur Berlinale bereits zwei Projekte in diesem Segment fertiggestellt haben."