RTL-Moderatorin Katja Burkard hat sich via Social Media an die Öffentlichkeit gerichtet und einige ihrer früheren Aussagen zurückgezogen, die zuletzt für viele Schlagzeilen gesorgt hatten. Zur Erinnerung: Burkard war im Podcast "Zwischen den Zeilen" von Bettina Böttinger zu Gast. Dort berichtete sie auch über den Tag, an dem die Umstrukturierungen bei RTL bekannt wurden. Burkard sprach nicht nur von einem der "schwärzesten Tage in der Geschichte von RTL", sondern auch konkret von Zusammenbrüchen einzelner Mitarbeitenden. Wegen der Ereignisse hätten auch Krankenwagen kommen müssen.
Diese Aussagen der bekannten Moderatorin machten schnell die Runde - nicht nur bei RTL, sondern auch weit darüber hinaus. Beim Sender dürfte der Podcast aber besonders viel Unruhe ausgelöst haben - denn so wie von Burkard beschrieben war es wohl nicht. Am Dienstagabend hat die Journalistin nun jedenfalls auf ihrer Instagram-Seite ein kurzes Video hochgeladen, in dem sie die Behauptung von Notfall-Einsätzen zurückzieht und sich entschuldigt.
In dem Podcast sei ihr etwas passiert, "was man eh nicht machen sollte", sagt Burkard zu ihren rund 230.000 Followern. Was sie damit meint: "Weitererzählen, was man nicht selbst gesehen hat." Zu dem angeblichen Einsatz von Krankenwagen und Zusammenbrüchen erklärte die Moderatorin jetzt: "Das ist nicht wahr". Und weiter: "Es tut mir wahnsinnig leid und das wird mir sicher nicht nochmal passieren."
RTL Deutschland steckt, ebenso wie viele andere Sender und Sendergruppen, in einer tiefgehenden Krise, ausgelöst durch den strukturellen Rückgang der linearen TV-Werbeeinnahmen. Diese waren in der Vergangenheit besonders margenstark. Der Streamingbereich wächst zwar, kann die Rückgänge im Linearen aber noch nicht auffangen. Noch im Dezember wurde bekannt, dass RTL 600 Stellen abbaut. Im Januar wurde dieser Plan dann konkretisiert und die betroffenen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter informiert. Katja Burkard ist von der Kündigungswelle nicht betroffen.
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