Zu Ostern müssen "Tatort"-Fans Abschied nehmen: Nach 35 Dienstjahren verabschieden sich die Kommissare Batic (Miroslav Nemec) und Leitmayr (Udo Wachtveitl) mit einer Doppelfolge. Ihre Nachfolge ist aber längst geklärt: Während Ferdinand Hofer der Reihe treu bleibt, stößt Carlo Ljubek neu hinzu. Ihren ersten Fall haben die beiden Schauspieler im vergangenen Jahr bereits gedreht, der Film wartet noch auf eine Ausstrahlung. Und nun stehen sie bereits für einen zweiten Fall vor der Kamera. 

Und dieser neue "Tatort" aus München ist ein spezieller - allein schon wegen der ungewöhnlichen Location, an dem das Team von Tellux Film drehen wird. Der Streifen mit dem Arbeitstitel "Der sichere Tod" entsteht in den kommenden Tagen nämlich auch auf der Münchner Sicherheitskonferenz, diese findet zwischen dem 13. und 15. Februar statt. Der Abschluss der Dreharbeiten ist für den 13. März eingeplant, zu sehen gibt’s das Ergebnis voraussichtlich 2027.

Und so beschreibt der Bayerische Rundfunk den Film inhaltlich: Die Dolmetscherin Astrid Franzen (Lea Ruckpaul), die bei der Münchner Sicherheitskonferenz arbeiten soll, wird tödlich von einem LKW erfasst. Die Kommissare Kalli Hammermann (Ferdinand Hofer) und Nikola Buvak (Carlo Ljubek) werden an die Unfallstelle geholt, weil der Todesfall Fragen aufwirft. Schnell sind sie überzeugt: Franzen wurde verfolgt. Hammermann und Buvak stoßen bei ihren Ermittlungen auf massive Widerstände: diplomatische Immunität, Geheimhaltungszwänge und abgeschottete Machtzirkel im Umfeld der Sicherheitskonferenz erschweren ihnen die Arbeit.

Aufhalten lassen sie sich davon nicht – schließlich geht es offenbar um Mord. Je tiefer das Duo gräbt, desto klarer wird: Der Täter befindet sich noch auf der Sicherheitskonferenz – unter Hunderten von Delegierten und Mitarbeitern. Während eine Ministerin (Lo Kauppi), abgeschirmt von ihrem Sicherheitschef (Björn Bengtsson), ihre brisante Rede vorbereitet, jagen Hammermann und Buvak ein Phantom – an einem der am besten gesicherten Orte der Welt. Die Regie des Films übernimmt Lancelot von Naso, das Drehbuch stammt von Holger Joos.