Wenn in der kommenden Woche in der ARD-Mediathek und eine Woche später im Ersten die 29. Staffel der Krankenhaus-Weekly "In aller Freundschaft" an den Start geht, dann macht der MDR hier einen weiteren Schritt hin zu einem inklusiven Angebot: Die neuen Folgen werden dann in einer Version mit Deutscher Gebärdensprache (DGS) zur Verfügung gestellt, damit sie auch von gehörlosen Menschen besser genutzt werden kann. Weiterhin gibt's auch die Version mit Untertiteln sowie die Audiodeskriptionsfassung.
Der MDR bietet bereits verschiedene Sendungen mit Deutscher Gebärdensprache an, darunter die Abendausgaben von "MDR aktuell", "MDR um 2", "MDR Garten" und Märchen im MDR. Für die ARD erhalten die Aushängeschilder "Tatort" und "Polizeiruf" eine DGS-Version, dazu verschiedene Reportagen und Dokumentationen. 2025 kamen so beim MDR 47.907 Sendeminuten mit Deutscher Gebärdensprache zusammen. "In aller Freundschaft" ist nun aber nach MDR-Angaben die erste fiktionale Serie im deutschen Fernsehen, für die dieses Angebot eingeführt wird.
"Wir arbeiten stetig daran, unser Angebot an barrierefreien Zugängen auszubauen und so noch mehr Menschen ein inklusives Medienerlebnis zu ermöglichen", sagt Ines Hoge-Lorenz, Leiterin der MDR-Redaktion Barrierefreiheit. Franka Bauer, verantwortliche Redakteurin für "In aller Freundschaft" im MDR sagt: "Uns ist wichtig, dass sich bei 'In aller Freundschaft' die Wirklichkeit unserer Gesellschaft widerspiegelt. Barrierefreiheit als Kernauftrag des öffentlich-rechtlichen Rundfunks ermöglicht Teilhabe und macht Vielfalt sichtbar. Umso schöner, dass die Serie mit der neuen Fassung in Deutscher Gebärdensprache für noch mehr Menschen erlebbar und leichter zugänglich ist."
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