Zuletzt waren aus der Teleshopping-Branche überwiegend keine guten Nachrichten zu hören, Teleshopping-Pionier QVC hat in den USA Insolvenz angemeldet, hierzulande erwischte es Channel 21, in Österreich ging der Mediashop in die Knie. HSE hat hingegen für das zurückliegende Geschäftsjahr 2025 nun gute Zahlen vorgelegt.

Demnach stiegen die Erlöse um 4 Prozent auf 641,6 Millionen Euro, die bereinigte EBITDA-Marge lag bei 14,7 Prozent. Damit habe man "die Resilienz seines Geschäftsmodells in einem weiterhin herausfordernden Konsumumfeld eindrucksvoll unter Beweis gestellt", heißt es von dem Unternehmen.

Das Marktumfeld sei zwar auch laut HSE von "Kaufzurückhaltung, erhöhter Sparneigung und geopolitischen Unsicherheiten geprägt", man hat sich aber offenbar auf seine 1,15 Millionen aktiven Kundinnen und Kunden verlassen können. "Während das digitale Geschäft im Jahr 2025 weiter an Gewicht gewann und sich zunehmend zum bestimmenden Wachstumstreiber entwickelte, bleibt das lineare TV bei stabiler Reichweite und konstanten Zuschauerzahlen ein wesentlicher Anker innerhalb des Gesamtmodells", heißt es von HSE. Um für die Zukunft gerüstet zu sein, treibe man die Digitalisierung seines Geschäftsmodells weiter voran, ein Schwerpunkt liegt dabei auf Social Commerce.