BR will eine eigene Jugendwelle starten
Johannes Grotzky im Interview mit dem Nachrichtendienst "Der Kontakter": "Der Bayerische Rundfunk hat aus meiner Sicht sogar die Pflicht, ein Jugendradio aufzumachen. Der Rundfunkrat hat sich in einer früheren Sitzung bereits für ein solches Projekt ausgesprochen."Grotzky sagt weiter: "Sobald der öffentliche Rundfunk Rückhalt für ein solches Projekt erhält, kann ein öffentlich-rechtliches Jugendangebot realisiert werden. Wir könnten das Budget jederzeit umschichten, um ein junges Programm zu stemmen." Es würden somit keine zusätzlichen Kosten verursacht. Keine Angaben macht der BR-Hörfunkdirektor zum möglichen Startzeitpunkt dieser Jugendwelle.Das berichtet der Branchen-Nachrichtendienst Der Kontakter in seiner aktuellen Ausgabe.
Des weiteren kündigte Johannes Grotzky einen entscheidenden Sparkurs für sein Haus an. Grotzky wörtlich: "Wir müssen in allen Bereichen sparen: Von den Reisekosten angefangen bis zu den Programmkosten." Der Hörfunkdirektor sieht vor allem durch Wiederholungen von hochwertigen Produktionen erhebliches Spar-Potenzial. Das Sparkonzept kommt bereits beim Relaunch der Radiowellen Bayern 2 Radio und Bayern 4 Klassik am 1. Juli zum Tragen.
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