In München und Umgebung sind die Dreharbeiten für einen neuen Fernsehfilm mit Ursina Lardi und Godehard Giese in den Hauptrollen zu Ende gegangen, den Zielgerfilm München im Auftrag von BR und ORF produziert. In "Duell", so der Arbeitstitel, geht es genau darum: Eine umstrittene Gesundheitsministerin verteidigt live im Fernsehen ihre KI-Reform, als das TV-Duell mit Starjournalist Clemens Fehndrich zu einem Machtkampf um Wahrheit, Kontrolle und um die Frage, wie viel Freiheit eine Gesellschaft für Sicherheit opfern darf, eskaliert.
Neben Ursina Lardi und Godehard Giese sind in der Produktion unter anderem Caroline Frank und Juergen Maurer zu sehen. Rudi Gaul, der auch Regie führte, schrieb zusammen mit Ulrike Schölles das Drehbuch. Die Ausstrahlung soll voraussichtlich im kommenden Jahr auf dem Mittwochfilm-Sendeplatz im Ersten erfolgen.
Davon handelt der Film: Als bekannt wird, dass Gesundheitsministerin Liane Sowalski (Ursina Lardi) mit einer KI namens "Dorian" die Gesundheit der Bevölkerung überwachen und steuern will, entlädt sich ein medialer Sturm aus Rücktrittsforderungen, Hasskampagnen und Drohungen gegen sie und ihre Familie. Statt sich zurückzuziehen, geht Sowalski in die Offensive und stellt sich dem öffentlichen Tribunal in der berüchtigten Polit-Talkshow "Duell". Moderator Clemens Fehndrich (Godehard Giese) will die Ministerin vor laufenden Kameras zu Fall bringen. Für ihn steht fest: "Dorian" ist ein Angriff auf Freiheit und Demokratie. Was er nicht ahnt: Sowalski ist ihm nicht ausgeliefert. Die beiden verbindet eine gemeinsame Vergangenheit, die - öffentlich gemacht - Fehndrichs Karriere als moralische Instanz zerstören könnte.
Während die Live-Sendung zum gnadenlosen Machtkampf eskaliert, wird klar: Es geht längst nicht mehr um Argumente, sondern um Deutungshoheit, Wahrheit und die Frage, wie viel Freiheit eine Gesellschaft bereit ist zu opfern, um zu überleben. Am Ende der Sendung muss Sowalski eine Entscheidung treffen, die ihr politisches Leben unwiderruflich verändern wird.
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