Foto: Brainpool © Brainpool
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"Stromberg" endet nach vierter Staffel

 

Schauspieler Bjarne I. Mädel ("Ernie") hatte es angekündigt, Brainpool und ProSieben dementierten es am Mittwoch eilig. Doch neue Informationen des Medienmagazins DWDL.de bestätigen: "Stromberg" endet mit Staffel 4.

von Thomas Lückerath
14.12.2007 - 15:46 Uhr

Foto: BrainpoolMit der vierten Staffel wird die Kult-Comedy "Stromberg" ihr großes Finale erleben. Wie Schauspieler Bjarne I. Mädel, der in der Serie den armen Büro-Kollegen Ernie spielt, schon im Interview mit "Spiegel Online" angekündigt hat, wird es auch kommen: Nach der vierten Staffel ist Schluss.
 
Zwar dementierten am Mittwoch auf Anfrage sowohl Produktionsfirma Brainpool als auch ProSieben deutlich, doch nach dem DWDL.de-Bericht erfuhr unsere Redaktion aus dem Kreise der Kreativen hinter der Serie: Das Ende nach der vierten Staffel ist sogar schon beschlossen - und das ist nur konsequent.

Denn die Entscheidung über die Fortsetzung einer guten Serie steht und fällt mit den Ideen der kreativen Köpfe hinter der Produktion. Zumindest im Idealfall. So erschien die Haltung von Produktionsfirma und Sender fragwürdig, die nach eigenem Bekunden erst nach einer Ausstrahlung von Staffel 4 über eine Zukunft der Serie entscheiden wollten.
 
Die Handlung hätte demnach für eine mögliche Fortsetzung unverbindlich bleiben müssen. Eine Kultserie wie "Stromberg" lässt sich so aber nicht ohne Proteste der Fangemeinde beenden. So war es also keine Überraschung, dass tatsächlich vor den Planungen einer neuen Staffel für die Zukunft der Serie entschieden wurde.
 


Head-Autor Ralf Husmann und Hauptdarsteller Christoph Maria Herbst hatten stets betont, dass es auf die Ideen ankomme und man die Serie nicht endlos fortführen könne. "Prinzipiell kann man das Format in der Form, in der es jetzt ist, nicht endlos erzählen. Man kann jetzt nicht noch einmal vier Staffeln aus diesem Bürothema erzählen oder zumindest nicht in dieser Form.", sagte Husmann Ende 2006 im DWDL.de-Interview.
 
"Das glaube ich auch", pflichtete ihm Christoph Maria Herbst bei. Im Frühjahr sagte Herbst dem Medienmagazin DWDL.de: "Die zündende Idee muss kommen. Jetzt eine Marke auszumelken, nur weil es möglich wäre - das ist mit mir nicht zu machen. Entschuldigen Sie, wenn das sehr selbstbewusst klingt. Aber ich möchte nicht zu den Kollegen gehören, die sich wie an einen Strohhalm an eine Rolle klammern."
 
Fans der Serie können sich aber zunächst auf eine vierte Staffel freuen. Ein Special, nach neuen DWDL.de-Informationen tatsächlich ein Film, sowie sechs Folgen mit dem Finale der Serie - ganz so, wie es auch schon Bjarne I. Mädel ankündigte.

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