Foto: RTLAm Donnerstag wurde bekannt,  dass für die Typhoon AG von Ex-RTL-Boss Marc Conrad ein Insolvenzeröffnungsverfahren eingeleitet wurde. In einer Mitteilung des Unternehmens hieß es, die Insolvenz resultiere aus einen finanziellen Mehraufwand für die WDR-Produktion "Im Angesicht des Verbrechens". Während man bei Typhoon die Auffassung vertritt, der WDR müsse den Aufwand vergüten, sieht man das beim Sender anders.

Am Freitag Nachmittag äußerte sich der WDR nun in einer Stellungnahme zur Tyhhoon-Pleite: "Seit Beginn der Zusammenarbeit zwischen Typhoon und dem WDR haben wir stets zu unseren Zusagen gestanden und alle vertraglichen Pflichten fristgerecht und umfänglich erfüllt". Dies werde auch in Zukunft so bleiben, teilt der Sender mit. "Der WDR ist selbstverständlich zur Zusammenarbeit mit dem Insolvenzverwalter bereit, um so rasch als möglich die Fertigstellung der in Postproduktion befindlichen Serie voran zu bringen", heißt es weiter in der Stellungnahme.
 

 

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Die Serie "Im Angesicht des Verbrechens", die unter der Regie des mehrfachen Grimme-Preisträgers Dominik Graf entsteht, bezeichnet der WDR als "ein außergewöhnliches Projekt, an das wir hohe Erwartungen knüpfen". Hinsichtlich der Insolvenz der Typhoon AG drückt der Sender sein Bedauern aus. Unklar ist auch weiterhin, worin der "erhebliche finanzielle Mehraufwand" besteht, der Typhoon durch die Produktion entstanden ist. Beim Unternehmen will man sich derzeit nicht weiter zu den Vorgängen äußern.