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Start am 30. April

"Fotocommunity" bringt Zeitschrift an den Kiosk

 

Mit einem "Premium-Magazin" will die international agierende "Fotocommunity" den Sprung aus dem Internet an den Kiosk wagen. Bereit vor dem Start der Zeitschrift in der kommenden Woche konnte man 2.000 Abos verkaufen, teilt der Verlag mit.

von Jochen Voß
21.04.2009 - 15:11 Uhr

Fotocommunity plusNach dem Print-Experiment "Einestages" aus dem Spiegel-Verlag wagt sich auch die Internet-Plattform "Fotocommunity" an den Kiosk. Am 30. April erscheint die erste Ausgabe der Zeitschrift "Fotocommunity [plus]", das sich unter anderem aus Beiträgen der Mitglieder des Sozialnetzwerks rund um die Fotografie speist. Neben einer Präsentationsfläche für ihre Fotos erhalten die Community-Mitglieder Raum für Artikel und Workshops, in denen sie ihr Wissen weitergeben können.

Produziert wird das Heft laut Eigenangaben "von erfahrenen Fotografen und Magazinmachern". Die Zeitschrift erscheint mit einer Druckauflage von 28.000 Exemplaren und ist zum Preis von 7,80 Euro zu haben. Um den Einzelverkauf kümmert sich die IPS Pressevertrieb GmbH. Der Umfang der Zeitschrift liegt bei rund 100 Seiten. Gedruckt wird die Zeitschrift auf hochwertigem Papier und mit mattem Lack veredelt.
 

 
Die Zeitschrift untergliedert sich in sechs Rubriken: "Sehen", "Machen", "Drinnen", "Draußen", "Können" und "Entdecken". Inhaltlich werden sehenswerte Fotos, Informationen über Techniken, Veranstaltungen und Produkte, sowie Tricks von Profis geboten. Die Redaktionsleitung liegt bei Fotocommunity-Geschäftsführer Sven Jan Arndt. Wie der Verlag mitteilt, konnten bereits vor dem Start der Erstausgabe in der kommenden Woche 2.000 Jahres-Abonnements der Zeitschrift verkauft werden.

Die erste Ausgabe wird sich dem Titelthema "Natur + Licht" verschreiben und Ratschläge rund um die Portrait-Fotografie geben. Nach "Einestages" ist "Fotocommunity [plus]" damit das zweite größere Print-Produkt, das aus einem Internet-Netzwerk kommt. Der Erfolg von "Einestages" als Heft hielt sich bislang in Grenzen. Beim Spiegel-Verlag will man dennoch eine weitere Ausgabe auf den Markt bringen - wann ist derzeit jedoch ungewiss.
 
Anders als das "Spiegel"-Portal verfügt das Fotonetzwerk allerdings seit 2001 über eine sehr aktive Nutzerschaft aus vornehmlich Hobby-Fotografen, die sich nicht nur im Internet, sondern auch in der realen Welt austauchen. Die "Fotocommunity" umfasst laut eigenen Angaben in Deutschland insgesamt 800.000 Nutzer. Bei einer Befragung im vergangenen September haben sich mehr als drei Viertel der mehr als 5.000 befragten Nutzer für eine entsprechende Zeitschrift ausgesprochen. Neben Deutschland ist die "Fotocommunity" mit Dependencen auch in Italien, Frankreich und Spanien vertreten.

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