Zum 1. Juli übernimmt Premiere von der Plazamedia GmbH, einer Tochtergesellschaft der Constantin Medien AG, alle Anteile an der Creation Club GmbH, die damit eine hundertprozentige Tochtergesellschaft der Premiere GmbH & Co. KG wird. Premiere-Vorstandschef Mark Williams: "Durch die Akquisition des Creation Clubs wird unser neues Sky Entertainment-Angebot deutlich profitieren. Mit der Kreativität und dem Know-how des Creation-Club-Teams stärken wir deutlich unseren On-air-Auftritt."Der Kaufpreis, über dessen Höhe beide Parteien Stillschweigen vereinbart haben, wird ratenweise über fünf Jahre bis 2013 bezahlt und ist durch eine Bankgarantie besichert. Die vollständige Übernahme steht unter dem Vorbehalt der Genehmigung durch das Bundeskartellamt. Die Creation Club GmbH ist in den vier Kerngeschäftsfeldern Promotion, Art Direction, Formate und Advertising tätig. Hier entstand u.a. früher auch das zum Kult gewordene Premiere-Format „Zapping“.
Im Dezember 2005 veräußerte der damalige Premiere-Chef Dr. Georg Kofler das Tochterunternehmen um Premiere zu verschlanken und auf die Bereiche Programm und Marketing zu konzentrieren. Jetzt der Rückkauf, der offenbar nicht ganz freiwillig geschah. So liefert die Constantin Medien AG in ihrer Pressemitteilung eine deutlich aussagekräftigere Darstellung des Deals. Dort heißt es: „Ausschlaggebend für den Verkauf des Creation Club ist der Umstand, dass Premiere mittelfristig plant, wie in anderen Sky-Gesellschaften, diese Aufgaben inhouse zu vergeben.“
Und weiter teilt Constantin Medien mit: „Da der Creation Club einen wesentlichen Anteil seines Umsatzes gestützt auf einen Rahmenvertrag mit Premiere erzielt, und der Vertrag im Jahr 2012 endet, müsste der Creation Club somit ab Ablauf des Vertrages mit erheblichen Umsatzeinbußen rechnen, die nicht anderweitig kompensiert werden können.“ Der notgedrungene Rück-Verkauf an Premiere mit einem auf Raten ausbezahlten Kaufpreis schien da offenbar das kleinere Übel zu sein. Dennoch sieht Constantin Medien in der Transaktion einen „weiteren positiver Schritt in der Festigung der langfristigen Zusammenarbeit zwischen der eigenen Tochter Plazamedia und Premiere - so das versöhnliche Schlusswort in der eigenen Mitteilung.
Und weiter teilt Constantin Medien mit: „Da der Creation Club einen wesentlichen Anteil seines Umsatzes gestützt auf einen Rahmenvertrag mit Premiere erzielt, und der Vertrag im Jahr 2012 endet, müsste der Creation Club somit ab Ablauf des Vertrages mit erheblichen Umsatzeinbußen rechnen, die nicht anderweitig kompensiert werden können.“ Der notgedrungene Rück-Verkauf an Premiere mit einem auf Raten ausbezahlten Kaufpreis schien da offenbar das kleinere Übel zu sein. Dennoch sieht Constantin Medien in der Transaktion einen „weiteren positiver Schritt in der Festigung der langfristigen Zusammenarbeit zwischen der eigenen Tochter Plazamedia und Premiere - so das versöhnliche Schlusswort in der eigenen Mitteilung.
von 


