Ute Biernat © Grundy LE
"BamS" voreilig

Verwirrung um Comeback von "Der Preis ist heiß"

 

Am 1. April scherzten wir noch über eine mögliche Neuauflage der Kult-Gameshow "Der Preis ist heiß". Jetzt vermeldet die "Bild am Sonntag" ein Comeback der Sendung in 2010. Doch das ist etwas voreilig, wie Grundy LE-Chefin Ute Biernat am Sonntag im Gespräch mit DWDL.de einordnet. Konkret sei bei dem Projekt noch nichts.

von Thomas Lückerath
16.08.2009 - 00:33 Uhr

Harry WijnvoordIm April scherzten wir noch darüber, jetzt schinen es ernst zu werden. Die "Bild am Sonntag" berichtet unter der Überschrift "Es ist fast als wäre die D-Mark wieder da", dass an einer Neuauflage von "Der Preis ist heiß", der Kult-Gameshow aus den 90er Jahren, gearbeitet wird. Und mit dabei sein soll auch der altbekannte, inzwischen 60-jährige Moderator Harry Wijnvoord. Produzent der damaligen Sendung und der Neuauflage sei die Kölner TV-Produktionsfirma Grundy Light Entertainment.

Falsch ist das alles nicht, jedoch längst nicht so definitiv wie es klingt. DWDL.de fragte am Sonntagmorgen nach bei Ute Biernat, Geschäftsführerin bei Grundy LIght Entertainment. Sie zeigte sich am Telefon überrascht vom Bericht der "BamS" und stellte klar: Weder sei das Format bereits verkauft, noch sei die Produktion eines Piloten geplant. Als größter Gameshow-Fan in Deutschland hätte sie aber nichts dagegen, wenn das so kommen sollte und natürlich arbeite man im Hintergrund an diversen Formaten. Sollte Grundy LE "Der Preis ist heiß" oder eine andere Gameshow an einen Sender verkauft bekommen, versprach Biernat scherzend, "General-Alarm" auszulösen.
 
 
Die DWDL.de-Recherche ist damit ein kleiner Freudendämpfer für Harry Wijnvoord, der sich in der "Bild am Sonntag" vielleicht etwas zu früh freut. "Ich habe immer daran geglaubt, dass wir unsere Erfolgsgeschichte von damals irgendwann fortsetzen werden", sagte er der "BamS". Schon Anfang 2007, am Rande der Aufzeichnung des "Gameshow-Marathon" von ProSieben in Köln, verriet er DWDL.de schon sehr selbstbewusst: "Wenn es wieder um 'Der Preis ist heiß' ginge, würde ich das schon wieder selber machen." Damals spielten Oliver Pocher und Oli Petzokat Gameshow-Klassiker nach. Darunter auch Wijnvoords Sendung - und er war mit im Studio.

"Wie ich die Musik gehört habe ist es mir heiß und kalt den Rücken runtergelaufen", sagte er uns damals. Keine Frage also, dass er nach Darstellung der "Bild am Sonntag" nicht lange zögerte als Grundy Light Entertainment ihn im Juni fragte, ob er wieder mit dabei wäre. Die Frage war jedoch offenbar eher grundsätzlich als konkreter Natur. Grundy LE-Chefin  Biernat wird in "BamS" ztitiert mit den Worten: "Er hat ‚Der Preis ist heiß‘ zu seiner persönlichen Show gemacht, da passt kein anderer Moderator rein. Jetzt überlegen wir noch, mit wem wir ihn kombinieren könnten, vielleicht stellen wir ihm ja auch eine Frau zur Seite." Auch das aber sei nur eine grundsätzliche Überlegung gewesen.

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