Unter der Überschrift "Sag mir, wo die Gebühren sind" berichtete die "FAZ" am 11. September unter anderem, dass Bayerischer Rundfunk und WDR rund 216 Millionen Euro bei der nur knapp der Pleite entgangenen Hypo Real Estate angelegt hätten, obwohl diese zumindest teilweise eigentlich ins Programm investiert werden sollten. Gegen diese Behauptung hat der WDR nun eine einstweilige Verfügung erwirkt.
Derzufolge darf die "FAZ" nicht weiter den Eindruck erwecken, der WDR habe für die Programmgestaltung bestimmte Teile der Rundfunkgebühren zweckwidrig für Geldanlagen verwendet, teilt der WDR mit. Der Artikel ist bei faz.net online derzeit bereits nicht mehr abrufbar. Des weiteren muss die "FAZ" eine entsprechende Gegendarstellung abdrucken.
Nach WDR-Angaben habe man lediglich "Mittel aus dem Deckungsstockvermögen für die Altersversorgung der Mitarbeiter" investiert. Diese Gelder dürfen demnach nur für diesen Zweck verwendet werden und waren nie dazu bestimmt, in die Programmgestaltung einzufließen, so der WDR.
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