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Der Nachrichtensender n-tv hat den Umzug nach Köln-Deutz genutzt, um das Konzept seiner Nachrichten zu überarbeiten. Seit dieser Woche kommen verstärkt Doppel-Moderationen zum Einsatz - erstmals auch in den Frühnachrichten.

Nachdem die schon bislang zwischen 12 Uhr und 15 Uhr eingesetzten Doppel-Moderationen auf positives Feedback gestoßen waren, führen neuerdings bereits ab 7 Uhr zwei Moderatoren durch die langen Nachrichten-Strecken am Vormittag. Die Doppel-Moderationen sind damit auf acht Stunden täglich ausgeweitet worden - was man beim Konkurrenten N24 wohl nicht so gerne sehen dürfte.

 

N24 hatte nach der Übernahme des Senders durch Stefan Aust und Torsten Rossmann erst vor wenigen Wochen die beliebten Doppel-Moderationen aus wirtschaftlichen Gründen abgeschafft. n-tv will die Einführung der Doppel-Moderationen allerdings nicht als Antwort auf N24 verstanden wissen, erklärte Sendersprecherin Bettina Klauser am Montag im Gespräch mit dem Medienmagazin DWDL.de. "Sie entspricht unserer Vorstellung einer modernen, klaren Aufbereitung der News", so Klauser.

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Die Doppel-Moderationsstrecke teilt sich bei n-tv künftig in zwei Schichten auf: Zwischen 7 und 11 Uhr sowie 11 Uhr und 15 Uhr präsentieren seit dieser Woche jeweils zwei Moderatoren die Nachrichten. Zum Jahreswechsel soll es zudem weitere Veränderungen geben, die dann allerdings die Optik des Nachrichtensenders betreffen werden. Bis dahin bleibt das seit nunmehr zwei Jahren bestehende Design der Sendungen abgesehen von leichten Optimierungen bestehen.