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"Privatdetektive im Einsatz"

RTL II testet weitere Scripted Reality-Reihen

 

Mitte August versucht RTL II zunächst testweise am Vorabend sein Glück mit einer neuen Scripted Reality-Reihe - hierbei dreht sich alles um Privatdetektive. Im Herbst startet zudem eine neue Reihe über Einsätze des SEK.

von Alexander Krei
14.07.2011 - 09:55 Uhr

RTL II sucht nach wie vor nach einem Rezept für sein Vorabend-Programm: Während man mit "Berlin - Tag & Nacht" bereits ein Format gefunden hat, das nach dem Ende der aktuellen "Big Brother"-Staffel auf dem Sendeplatz um 19:00 Uhr laufen soll, ist man für die Zeit davor weiter auf der Suche. Mitte August will RTL II nun drei Wochen lang ein weiteres Scripted Reality-Format um 18:00 Uhr testen.

Es handelt sich dabei um die Reihe "Privatdetektive im Einsatz", in der ein siebenköpfiges Ermittler-Team diverse Fälle löst und den Zuschauern somit einen Einblick in den Beruf des Detektiv geben will. Ganz neu ist die Idee nicht: Auch RTL hat mit "Die Trovatos" bereits eine Scripted Reality-Reihe im Programm, in deren Mittelpunkt eine Detektiv-Familie steht.

 

"Das Besondere an 'Privatdetektive im Einsatz' ist, dass alle Darsteller einen sehr themennahen Hintergrund haben", so RTL II-Programmchef Holger Andersen über das neue Format, "denn die Protagonisten sind auch im echten Leben als Ermittler oder Personenschützer tätig. Das verleiht dem Format besonders viel Authentizität." Zunächst sind 15 Folgen geplant, in denen jeweils zwei in sich abbgeschlossene Fälle behandelt werden.

"Privatdetektive im Einsatz" ersetzt übrigens die ebenfalls als Scripted Reality angelegte Dokusoap "X-Diaries", von der derzeit allerdings nur Wiederholungen zu sehen sind. Produziert wird "Privatdetektive im Einsatz" von der Kölner filmpool Film- und Fernsehproduktion. Im Herbst wird darüber hinaus mit "Zugriff - Jede Sekunde zählt" ein weiteres Scripted Reality-Format starten, das sich mit Einsätzen des SEK befasst. Die Produktionsfirma Blueprint stellt hierzu eine Folge in Spielfilmlänger her sowie sieben weitere Episoden mit jeweils 45 Minuten Länge.

"Zugriff" soll vor allem männliche Zuschauer ansprechen, so RTL II-Programmdirektor Andersen. "Anders als in einer gewöhnlichen fiktionalen Serie können wir mit Hilfe des Doku-Charakters die spannenden Polizeigeschichten wirklich authentisch erzählen. Der Zuschauer bekommt das Gefühl, bei den Einsätzen des SEK hautnah dabei zu sein." Anders als bei geläufigen Scripted Realiry-Formaten kommt bei "Zugriff - Jede Sekunde zählt" ausschließlich die Ich-Perspektive zum Einsatz.

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