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"Binny und der Geist"

Disney Channel wagt sich an Serien-Eigenproduktion

 

Nach TNT Serie wagt sich auch der Pay-TV-Sender Disney Channel an eine erste größere Serien-Produktion. Mit "Binny und der Geist" pilotiert Teamworx für den Disney Channel eine neue Krimi-Sitcom, die bei Erfolg in Serie gehen wird.

von Uwe Mantel
08.11.2012 - 13:03 Uhr

Deutschland bekommt seine nächste eigenproduzierte Pay-TV-Serie - zumindest falls die Pilotfolge auf entsprechende Zuschauerresonanz stößt: Nachdem TNT Serie mit "Add a Friend" kürzlich den Anfang gemacht, hat nun der Disney Channel den Startschuss zu den Dreharbeiten an einem Serienpiloten gegeben, der von Teamworx produziert wird. Bislang hatte sich der Disney Channel in Deutschland bei fiktionalen Eigenproduktionen auf Kurzformate von maximal rund zehn Minuten Laufzeit beschränkt.

Bei "Binny und der Geist" handelt es sich hingegen um eine ausgewachsene Krimi-Sitcom über ein ungewöhnliches Duo. Die 13-jährige Binny zieht darin mit ihren Eltern in eine alte Villa in Berlin-Pankow und stellt dort fest, dass sie ihr Zimmer mit einem unerwünschten Mitbewohner teilen muss: Dem 1899 geborenen, aber erst 14 Jahre alten Geist Melchior. Um Melchior loszuwerden, scheint es nur eine Lösung zu geben: Sie muss ihm helfen, kleine Verbrechen und Ungerechtigkeiten aufzuklären, damit der von seinem Geisterdasein befreit wird. Zu sehen sein wird die Pilotfolge Anfang 2013, bei Erfolg soll es zunächst zwölf weitere Folgen geben.

Die Hauptrollen übernehmen die beiden Nachwuchsschauspieler Merle Juschka, die zuletzt für die Kinoproduktion "Ricky" vor der Kamera stand, sowie Johannes Hallervorden, der Sohn von Didi Hallervorden, der schon bei "Terra Max" mitwirkte. Binnys Eltern werden von Kathrin Wichmann und Steffen Groth dargestellt. Das Drehbuch stammt von Vivien Hoppe, Produzentin ist Steffi Ackermann.

Teamworx hatte sich mit seinem Konzept in einem Pitch gegen andere Produktionsfirmen durchgesetzt. Den Grund, warum Disney sich überhaupt an eine solche Serienproduktion wagt, erklärt Programmchef Ralf Gerhardt gegenüber "Blickpunkt Film" so: "Mit Eigenproduktionen lokalisieren wir den Sender und schaffen eine engere Verbindung zum deutschen Publikum. Wir möchten nicht nur internationale Ware senden, sonder hier vor Ort Akzente setzen."

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