Das unter Federführung des WDR unter Beteiligung des RBB von tvision für Das Erste und den Kika produzierte Reporter-Magazin "neuneinhalb" darf sich als "bestes redaktionelles Angebot für Kinder" bezeichnen. In dieser Kategorie belegte das Format, das jeweils samstags um 8:25 Uhr im Ersten zu sehen ist, den ersten Platz beim neuen KinderMedienPreis der Bundeszentrale für politische Bildung. Mit diesem Preis sollen journalistische Angebote ausgezeichnet werden, die "vorbildlich und nachhaltig zur politischen Information der jungen Zielgruppe beitragen". Ausgewählt wurden die Sieger von einer Fachjury aus Journalisten und Wissenschaftlern.
Auf den Plätzen 2 und 3 finden sich das Radio-Angebot "Kinderfunkkolleg im Trialog der Kulturen: Was glaubst du denn?" des Hessischen Rundfunks und "Kruschel - Deine Zeitung" der Verlagsgruppe Rhein-Main. In der Kategorie "Bestes redaktionelles Angebot von und mit Kindern" setzten sich die "Radiofüchse" des Haus der Familie e.V. durch. Auf den Plätzen 2 und 3 folgen die "Münchner Kinderzeitung" des Trägervereins Kultur und Spielraum und "Radijojo" Berlin der Träger der freien Jugendhilfe. Den Sonderpreis der Kinderjury gewinnt "Nils Nager", der Reporter auf vier Beinen der Kinderseite der Tageszeitung "Die Rheinpfalz" aus Ludwigshafen.
"Alle Gewinner-Medien haben bestens verstanden, wie ein qualitätsvolles Medienangebot komponiert sein muss, um Kinder zu begeistern und ihnen gleichzeitig die Geschehnisse in der Welt und in ihrer unmittelbaren Umgebung auf kindgerechte Weise begreifbar zu machen", sagt Thomas Krüger, Präsident der Bundeszentrale für politische Bildung. "Wir freuen uns sehr über die große Resonanz auf unseren erstmals ausgeschriebenen Preis und sind stolz, mit den ersten Gewinnern bereits Maßstäbe setzen zu können", so Krüger.
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