Fernsehen © nurmalso / photocase.com
Andere Medien gewinnen Einfluss

Das Fernsehen verliert an Meinungsmacht

 

Laut Medienvielfaltsmonitor der Bayerischen Landeszentrale für neue Medien verliert das Fernsehen an Bedeutung für die Meinungsbildung im Land. Print, Radio und das Internet werden demnach hingegen wichtiger.

von Uwe Mantel
12.06.2014 - 14:34 Uhr

Die ARD bleibt die Organisation mit dem größten Einfluss auf die Meinungsbildung in Deutschland. Zu diesem Ergebnis kommt die BLM in ihrem Medienvielfaltsmonitor. Die ARD hat demnach einen Anteil am Meinungsmarkt von 22,4 Prozent. Es folgten im zweiten Halbjahr 2013 Bertelsmann mit 12,8 Prozent, Springer mit 9,3 Prozent, ProSiebenSat.1 mit 7,9 Prozent sowie das ZDF mit 7,3 Prozent. Bei Springer ist der Verkauf etlicher Zeitungen und Zeitschriften noch nicht eingerechnet.

Allgemein hat die Bedeutung des Mediums Fernsehen für die Meinungsbildung der Deutschen allerdings innerhalb der letzten beiden Jahre deutlich abgenommen, so zumindest das Ergebnis der von TNS Infratest durchgefhrten Studie. Ergab sich 2011 noch ein Meinungsbildungsgewicht der Gattung Fernsehen von 40,3 Porzent, so liegt dieses Gewicht 2013 nur noch bei 36,9 Prozent. Alle anderen Mediengattungen konnten hingegen zulegen. Tageszeitungen kommen demnach auf 22,7 Prozent (+1,1 Prozentpunkte), Radio auf 18,9 Prozent (+1,5 Prozentpunkte), Internet auf 17,9 Prozent (+1,4 Prozentpunkte) und Zeitschriften auf 3,6 Prozent (+0,4 Prozentpunkte).

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