Freiwillige Selbstkontrolle Fernsehen © FSF
Festveranstaltung in Berlin

FSF-Chef will klassischen Jugendschutz auch online

 

Die Freiwillige Selbstkontrolle Fernsehen (FSF) hat in Berlin ihren 20. Geburtstag gefeiert. Geschäftsführer Joachim von Gottberg machte sich dafür stark, den klassischen Jugendschutz auch im Internet umzusetzen.

von Alexander Krei
26.06.2014 - 15:29 Uhr

Die Freiwillige Selbstkontrolle Fernsehen (FSF) hat in dieser Woche ihr 20-jähriges Jubiläum gefeiert. 180 Gäste aus Kultur, Politik und Medienwirtschaft waren der Einladung nach Berlin gefolgt, um gemeinsam mit den Prüferinnen und Prüfern sowie den Vertretern der Privatsendern die Arbeit der Selbstkontrolleinrichtung zu feiern. Der Geschaftsführer Joachim von Gottberg betonte in seiner Eröffnungsrede die neuen Herausforderungen für den Jugendmedienschutz angesichts der technologischen Entwicklung und sprach sich in diesem Zusammenhang für eine Stärkung und Verbesserung der Jugendschutzprogramme aus: "Im Hinblick auf die zunehmende Zahl von Online-Angeboten sind technische Lösungen unumgänglich."

Tobias Schmid, Vorsitzender des Privatsenderverbands VPRT, entwarf derweil Möglichkeiten einer zukünftigen "konvergenten Systematik der Medienregulierung". Im Hinblick auf die Nutzung von Online-Inhalten setzte er sich für eine Stärkung der Medienkompetenz in Verbindung mit einer anbieterseitigen Klassifizierung ein. "Hier müssen pragmatische Lösungen gefunden werden, die Eltern und Erziehungsberechtigten die Möglichkeit geben, effektiven Jugendschutz durch technische Vorkehrungen zu stärken", sagte Schmid. In diesem Zusammenhang sprach er sich für einen "konstruktiven politischen Diskurs zur Weiterentwicklung solcher Programme" aus.

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