Die Höhle der Löwen © Vox
Ambitioniertes TV-Experiment

Vox öffnet "Die Höhle der Löwen" am 19. August

 

Funktioniert unterhaltsames Wirtschaftsfernsehen zur besten Sendezeit? Vox hat den US-Hit „Shark Tank“ mit deutschen Investoren adaptiert und startet „Die Höhle der Löwen“ Mitte August.

von Thomas Lückerath
03.07.2014 - 20:38 Uhr

Es ist eines der größten TV-Wagnisse dieses Jahres und nicht nur Sony Pictures und Vox werden gespannt auf die ersten Einschaltquoten warten: Am Dienstag, den 19. August, feiert „Die Höhle der Löwen“ Premiere. Dies verriet Vox-Chefredakteur Kai Sturm bei einem Launch-Event der Sendung am Donnerstagnachmittag in München. Acht Wochen lang ist die zweistündige Sendung dann zur besten Sendezeit ab 20.15 Uhr eingeplant. Fünf Investoren lernen bei „Die Höhle der Löwen“ Unternehmensgründer und ihre Produkte bzw. Ideen kennen - und müssen nach einem Pitch der Kandidaten entscheiden, ob sie mit ihrem eigenen Geld in die noch jungen Unternehmen der Kandidaten einsteigen.

Der Reiz des Formats: Es geht um reale Unternehmen, die Chance auf Investoren und die Schaffung von Arbeitsplätzen. „Die Höhle der Löwen“ ist keine Castingshow, auch weil es keine Juroren gibt, die leicht reden haben. Die fünf Entscheider investieren immerhin hunderttausende Euro aus eigener Tasche. Die deutschen „Löwen“ sind Vural Öger, Judith Williams, Frank Thelen, Lencke Wischhusen und Jochen Schweizer. Moderiert wird die Sendung von Amiaz Habtu, der für Vox auch die Quizshow „Wer weiss es, wer weiss es nicht?“ präsentiert.

Das TV-Format, im Original aus Japan, hat als „Dragon’s Den“ in Großbritannien den Durchbruch geschafft, wurde dann in den USA als „Shark Tank“ ein noch größerer Erfolg mit von Jahr zu Jahr steigenden Einschaltquoten bei ABC. In den Staaten startet im September bereits die sechste Staffel. In Deutschland muss sich das Format erst noch beweisen. Vox-Chefredakteur Kai Sturm bekennt offen: Die Sendung sei ein Wagnis, weil sie sich nur schwer in eien Schublade stecken lässt und Unterhaltungsfernsehen mit Thema Wirtschaft und Karriere in Deutschland bislang nie funktionierte. Doch mit „Sing meinen Song - Das Tauschkonzert“ ist Sturm auch ein Risiko eingegangen - und wurde belohnt. Das stimmt sowohl Vox als auch die Produktionsfirma Sony Pictures optimistisch. Die ersten in München gezeigten Szenen überzeugen schon einmal.

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