Jochen Schweizer © Vox/Bernd-Michael Maurer
Nach drei Staffeln

Er ist raus: Jochen Schweizer verlässt die "Höhle"

 

Nach drei Staffeln hat Jochen Schweizer genug von der "Höhle der Löwen": In der vierten Staffel, die Vox im kommenden Jahr produzieren lässt, wird der 59-Jährige nicht mehr dabei sein. Seine nach ihm benannte Arena in München hat Vorrang.

von Alexander Krei
01.11.2016 - 15:07 Uhr

Bevor sich die "Löwen" am Abend noch einmal in die Höhle begeben, hat einer der Investoren der ersten Stunde seinen Abschied angekündigt: Nach drei Staffeln wird Jochen Schweizer in der bereits bestätigten vierten Staffel des Erfolgsformats von Vox nicht mehr dabei sein. Der Unternehmer möchte sich stattdessen in der ersten Jahreshälfte 2017 uneingeschränkt seiner Arena widmen, die derzeit im Süden Münchens entsteht. Deren Eröffnung im März falle mitten in den Produktionszeitraum.

"Ich bin dem Sender Vox und der Produktionsfirma Sony Entertainment unendlich dankbar, dass ich dieses einzigartige TV-Format von Anfang an, über drei erfolgreiche Jahre hinweg, begleiten durfte", erklärte Schweizer. "Darüber hinaus freue ich mich über einige vielversprechende Start-Ups, die ich seither mit Rat und Tat und nicht zuletzt Eigenkapital unterstützen darf. Dem Sender, der Produktion, meinen Mitlöwen und last but not least meinem Nachfolger, wünsche ich von Herzen Erfolg und ein glückliches Händchen."

Wer die Nachfolge von Jochen Schweizer in der "Höhle der Löwen" antreten wird, steht zum jetzigen Zeitpunkt allerdings noch nicht fest. Vox hatte bereits vor wenigen Woche erklärt, mit allen jetzigen "Löwen" über eine weitere Zusammenarbeit zu sprechen. "Die Besetzung der nächsten Staffel geben wir wie immer rechtzeitig bekannt", erklärte ein Vox-Sprecher damals auf DWDL.de-Nachfrage. Mit der dritten Staffel war es schon einmal zu personellen Veränderungen gekommen: Ralf Dümmel und Carsten Maschmeyer ersetzen seither Vural Öger und Lencke Steiner.

Zuletzt entwickelte sich die Gründershow für den Kölner Sender vollends zum durchschlagenden Erfolg: Knapp 2,9 Millionen Zuschauer schalteten die dritte Staffel im Schnitt ein, der Marktanteil lag in der Zielgruppe bei gut 18 Prozent und damit noch einmal mehr als sechs Prozentpunkte über dem Wert des Vorjahres.

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