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"FAZ" kooperiert mit Lobos Buch-Plattform "Sobooks"

 

Die "Frankfurter Allgemeine Zeitung" ("FAZ") kooperiert mit dem gerade erst gestarteten Online-Buchladen "Sooboks" von Sascha Lobo und Christoph Kappes. Man wolle damit einen "digitalen Lesesaal" für seine User schaffen, so die "FAZ".

von Timo Niemeier
10.10.2014 - 14:36 Uhr

Pünktlich zur Frankfurter Buchmesse ist am Freitag die Buch-Community "Sobooks" online gegangen. Das Projekt von Sascha Lobo und Christoph Kappes will das Lesen neu erfinden: Nachdem die User Ausschnitte aus einem Buch kostenlos gelesen haben, sollen sie das Buch kaufen. Ihre Kommentare zum Inhalt können die User an Ort und Stelle posten und mit anderen Lesern diskutieren. Buch-Ausschnitte und Kommentare können zudem in den Sozialen Netzwerken geteilt werden. 

Bei der "FAZ" ist man offenbar überzeugt vom Konzept und bindet "Sobooks" ab der kommenden Woche in die eigene Webseite ein. "Im digitalen Lesesaal werden Autoren, Kritiker und Leser zur gemeinsamen Lektüre zusammentreffen und sich direkt im jeweiligen Buch über diskussionswürdige Textpassagen austauschen", so die "FAZ" in einer Pressemitteilung. 

Darüber hinaus soll jede Woche ein "FAZ"-Redakteur ein Buch vorstellen und mit den Usern darüber diskutieren. Online-Chef Mathias Müller von Blumencron sagt zum neuen Angebot: "Durch die Kooperation mit 'Sobooks' wird 'FAZ.net' seinen Nutzern ein ganz neues Erlebnis der Buchlektüre eröffnen." Der digitale Lesesaal bringe "Autoren, Kritiker und Leser auf eine ganz neue Art zusammen".

Sascha Lobo sagt zur Kooperation mit der "FAZ": "Für die Diskussion um Bücher, online wie offline, gibt es einfach keinen besseren Partner als die 'FAZ'. Und jetzt bringen wir gemeinsam die Diskussion bis in die einzelnen Absätze hinein. Am wertvollsten sind die Bücher, über die diskutiert wird. Gemeinsam mit 'FAZ.net' schaffen wir im Netz dafür einen großartigen Ort."

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