LeadAwards 2014 © Lead Academy
"Tagesspiegel" ist Beste Zeitung

"SZ Magazin" räumt bei den LeadAwards ab

 

Bei den diesjährigen LeadAwards ging das Magazin der "Süddeutschen Zeitung" als großer Sieger hervor und wurde u.a. als Magazin des Jahres ausgezeichnet. Derweil heimste sich der "Tagesspiegel" die Auszeichnung als "Beste Zeitung des Jahres" ein.

von Marcel Pohlig
15.11.2014 - 11:49 Uhr

Das "SZ Magazin" ging bei der gestrigen Verleihung der LeadAwards als großer Sieger im Zeitschriftentitel hervor. Das Magazin der "Süddeutschen Zeitung" konnte nicht nur den Preis für den Beitrag des Jahres einheimsen, sondern wurde auch mit Gold für das Cover des Jahres ausgezeichnet. Außerdem wurde das "SZ Magazin" auch mit Bronze für die Illustration des Jahres ausgezeichnet - die Gold-Auszeichnung ging hier an das Magazin der "Zeit" für die Beiträge von "Martenstein". Freuen kann man sich beim "SZ Magazin" aber dennoch: Auch in der Königskategorie des "Lead Magazins des Jahres" ging das Magazin als Sieger hervor. Mit Silber wurde hier das Magazin "Beef!" ausgezeichnet, während die Bronze-Auszeichnung an "Achtung" ging.

Bei den Zeitungen wurde der "Tagesspiegel" prämiert. Die Jury urteilte, dass die Macher es verstanden hätten, mit einem ausgeklügelten Konzept und zusätzlichen Rubriken wie das Zeitungsbuch "Tagesspiegel Agenda" über den Tageszeitungsjournalismus hinaus neue Wege zu gehen und in die Zukunft zu investieren. Die Silber-Auszeichnung ging hier an die "Welt am Sonntag", während die "Frankfurter Rundschau" im ersten Jahr nach der Insolvenz den Bronze-Preis bekam. Martin Peichl hat als Vorsitzender der LeadAcademy bei den Zeitungen einen "unübersehbaren Kreativitäts-Schub" ausgemacht. "Allen Siegern ist gemeinsam, dass sie mit viel Mut und guten Ideen einen Mehrwert schaffen", so Peichl.

Die "Bild"-Zeitung hat es bei den diesjährigen LeadAwards geschafft, in der Rubrik "Zeitungsbeitrag des Jahres" "eine Demonstration der Faszination von Print" hinzulegen. Prämiert wurde hier die Strecke "Ohne Worte!", die anlässlich der Fußball-Weltmeisterschaft angelegt wurde und nach Ansicht der LeadAcademy "aus dem Großereignis des Sports ein Großereignis von Print" gemacht habe. Das Foto des Jahres erschien nach Ansicht der LeadAcademy in diesem Jahr im "stern". Taslima Akhters Foto "Umarmung" thematisiere den Einsturz einer Textilfabrik in Bangladesch und lasse den Betrachter mit einem Gefühl von Betroffenheit und Rührung zurück, heißt es in der Begründung. Andreas Mühe sicherte sich Gold in der Kategorie "Porträtfoto des Jahres" für das imaginäre Portrait von Angela Merkel, das in "Monopol" erschienen ist.

Mit der "Bundestagswahl-Kampagne" der Partei "Die Partei" wurde die Agentur Scholz & Friends für die Kampagne des Jahres ausgezeichnet, während Jung von Matt für das allgegenwärtige "Supergeil" von Edeka mit Silber und für Vodafones "Add Power" mit Bronze prämiert wurde. Eine besondere Ehrung wurde Mirko Borsche zuteil, der bereits zum zweiten Mal als "VisualLeader des Jahres" ausgezeichnet wurde - eigentlich besagen die Regeln, dass der Preis nur einmal an dieselbe Person vergeben werden kann, doch dies hat man in diesem Jahr außer Kraft gesetzt. Borsche wird unter anderem für das "Zeit Magazin", die Neugestaltung des italienischen Magazins "Kaleidoscope" und das Corporate Design kultureller Einrichtungen wie der bayerischen Staatsoper ausgezeichnet.

"Das Buch als Magazin", das zum Lesen alter Literaturklassiker anregt, ist nach Ansicht der Jury der Newcomer des Jahres. Das Lifestyle-Magazin "Flow" von Gruner + Jahr wurde hier mit Silber ausgezeichnet, während sich die Macher von "Flaneur" noch über Bronze freuen können. Das erstmals ausgezeichnete "Startup des Jahres" in der Hauptkategorie Online ist die Hamburger Protonet GmbH, das vor zwei Jahren gegründet wurde und sich der Datensicherheit verschrieben hat. Ausgezeichnet wurde auch Stefan Kolle als "CreativeLeader des Jahres".

"Die Qualität der Arbeiten bewegt sich grundsätzlich auf sehr hohem Niveau“, so Markus Peichl, Vorsitzender der LeadAcademy, "dies gilt für die großen Verlage wie auch für die Newcomer. Sie glauben in einem rückläufigen Markt an die Kraft von Print, auch wenn die Verkaufszahlen nicht immer ermutigend sind." Des Weiteren attestiert Peichl der Verlagsbranche besser zu sein als ihr derzeitiger Ruf. "Redaktionen und Management machen in schwierigen Zeiten einen sehr guten Job. Die LeadAwards zollen ihnen die Anerkennung, die sie verdienen."

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