Unitymedia hat seine Geschäftszahlen für das erste Quartal 2015 vorgelegt. In diesem Zeitraum steigerte der Kabelnetzbetreiber seinen Umsatz auf 538 Millionen Euro. Das entspricht einem Zuwachs um sechs Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Vor allem die 2play- und 3play-Angebote, also die Kombinationen aus Fernsehen, Internet und Telefonie, erfreuen sich weiter wachsender Beliebtheit. Rund 41 Prozent der Kunden in Nordrhein-Westfalen, Hessen und Baden-Württemberg abonnierten diese Pakete.

Erfreulich für Unitymedia: Durch die Ausweitung der Entertainment-Angebote sowie die Einführung neuer Pakete im März gelang es dem Unternehmen im ersten Quartal 2015, den durchschnittlichen Monatsumsatz pro Kunde um acht Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum auf 22,80 Euro zu steigern. Das ist der größte Zuwachs seit sieben Quartalen. In den Bereichen Internet, Telefonie und Kabel-TV wurde der Nettozuwachs durch die Preiserhöhungen der letzten sechs Monate beeinflusst und lag bei 29.000 neuen Abonnements. Der Zuwachs im Breitband-Internet-Segment betrug 35.000 Abonnements. Gleichzeitig gewann der Kabelnetzbetreiber 27.000 Telefonie-Abonnements. Die Zahl der TV-Kunden sank im ersten Quartal allerdings um 33.000.

Insgesamt zählt Unitymedia jetzt 2,9 Millionen Breitband- und 2,8 Millionen Telefonkunden. "Wir wachsen, weil wir mit hochwertigen TV- und den schnellsten Internetangeboten den steigenden Bedarf nach bester Unterhaltung und einem nahtlosen Medienerlebnis bedienen", so Unitymedia-CEO Lutz Schüler. "Wir bieten unseren Kunden über Horizon TV und Horizon Go unkomplizierten Zugang zu allen gebuchten TV-Inhalten - egal ob linear oder on-Demand.“ Tatsächlich kommt das Horizon-Angebot allmählich in Fahrt: Mit 80.000 neuen Horizon-Abonnenten verzeichnete Unitymedia im ersten Quartal einen Rekordzuwachs. Seit der Einführung im September 2013 konnten inzwischen 326.000 Horizon-Abonnenten gewonnen werden.