Fahndung Deutschland © Sat.1
"Fahndung Deutschland"

Sat.1 versucht sich an täglichem "Aktenzeichen"

 

Schon ab der kommenden Woche testet Sat.1 kurzfristig ein neues Format auf dem seit Jahren schwächelnden 19-Uhr-Sendeplatz: "Fahndung Deutschland" - eine Art tägliches "Aktenzeichen". Auch mehrere Dritte machen gute Erfahrungen mit dieser Programmfarbe

von Uwe Mantel
03.05.2016 - 11:27 Uhr

Während Sat.1 den 18-Uhr-Sendeplatz am Vorabend dank "Auf Streife - Die Spezialisten" wieder im Griff hat, sieht es in der Zeit zwischen 19 und 19:55 Uhr weiterhin sehr mau aus. "Einsatz in Köln - Die Kommissare" schlug sich dort in den letzten Wochen auch nicht wesentlich besser als zuvor "In Gefahr" und erreichte bislang im Schnitt nur 6,8 Prozent Marktanteil in der Zielgruppe. Schon zum Ende dieser Woche verschwindet das Format daher nun erst einmal aus dem Programm. Stattdessen versucht sich Sat.1 ab dem 9. Mai an dem neuen Format "Fahndung Deutschland".

Es handelt sich um eine Art tägliches "Aktenzeichen XY... ungelöst", das bekanntlich bis heute im ZDF für hervorragende Quoten sorgt. Auch mehrere Dritte Programme wie der MDR, RBB und HR haben gute Erfahrungen mit dieser Programmfarbe gemacht. In der werktäglich live ausgestrahlten Sendung bittet die Polizei um Mithilfe bei der Aufklärung aktueller Straftaten, deren Bandbreite von Tötungsdelikten und Vermisstenfälle bis zu Wohnungseinbrüchen, Raubüberfällen, sexuellen Übergriffen oder "bundesweit relevanten Kleinkriminalitäts- und Betrugsfällen" reicht.

Neben der Fahndung nach den Tätern wird auch das Thema Prävention einen größeren Raum einnehmen. Wie schützt man sich beispielsweise davor, Opfer von K.o.-Tropfen zu werden - und wie geht man vor, wenn es bereits zu spät ist? Die Sendung, die im Wechsel von Simone Panteleit und Karen Heinrichs präsentiert wird, will hier konkrete Tipps und Handlungsvorschläge liefern. Produziert wird "Fahndung Deutschland" von der N24-Tochter Maz & More in Berlin. Zunächst ist die Sendung bis zum Start der Fußball-EM im Programm.

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