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Juristischer Erfolg für den NDR

Weidel zieht Beschwerde wegen "extra 3"-Satire zurück

 

Die juristische Auseinandersetzung zwischen dem NDR und der AfD-Politikerin Alice Weidel ist beendet, Weidel zog eine Beschwerde gegen die Entscheidung des Landgerichts Hamburgs nun doch zurück.

von Timo Niemeier
08.06.2017 - 16:35 Uhr

"Jawoll. Schluss mit der politischen Korrektheit, lasst uns alle unkorrekt sein. Da hat die Nazi-Schlampe doch recht. War das unkorrekt genug? Ich hoffe!" Mit diesen Worten hat sich "extra 3"-Moderator Christian Ehring in einer Ausgabe der Satire-Sendung Ende April über die AfD-Politikerin Alice Weidel lustig gemacht. Weidel wollte das nicht hinnehmen, ging vor Gericht - und verlor. Das Landgericht Hamburg wies Mitte Mai einen Antrag auf Einstweilige Verfügung ab und begründete das damit, dass es sich um Satire handele.

Weidel selbst gab Ehring den Anlass für den Satz, in dem sie vorher gefordert hatte, dass die "politische Korrektheit auf den Müllhaufen der Geschichte" gehöre. Eigentlich hatte ein Anwalt Weidels nach der Entscheidung der Richter eine Beschwerde angekündigt, dazu wird es nun aber doch nicht kommen. Weidel habe die Beschwerde zurückgezogen, teilte der NDR am späten Donnerstagnachmittag mit.

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