beIn Sports © Robert Anders / Flickr (CC BY 2.0) / beIn Sports
IHF verhandelt mit anderer Agentur

Handball: beIn Sports verliert die weltweiten TV-Rechte

 

Die International Handball Federation (IHF) wird die TV- und Medienrechte für die kommenden Weltmeisterschaften wohl an die Agentur MP & Silva vergeben, derzeit laufen exklusive Verhandlungen. beIn Sports ist damit raus.

von Timo Niemeier
14.11.2017 - 12:44 Uhr

beIn Sports ist in Sachen Handball-WM raus. Die IHF will die weltweiten Sport- und Medienrechte für den Zeitraum von 2019 bis 2025 an die Sportrechte-Agentur MP & Silva vergeben. Das hat der Verband nun bekanntgegeben, entsprechende exklusive Gespräche zwischen IHF und MP & Silva würden nun laufen, heißt es. beIn Sports hatte zuletzt gar nicht mehr für die entsprechenden Rechte geboten (DWDL.de berichtete).

Noch hält MP & Silva die Rechte zwar nicht, die Chancen stehen aber gut, dass die Agentur den Zuschlag erhält. Welche Auswirkungen das auf die Übertragungen im deutschen Fernsehen haben wird, ist derzeit aber noch unklar. Fest steht nur, dass der IHF offenbar eine langfristige Zusammenarbeit will, daher auch die Laufzeit bis 2025. Das umfasst dann die die Männerweltmeisterschaften 2019 in Deutschland und Dänemark, 2021 in Ägypten und 2023 in Polen und Schweden sowie die Frauen-Turniere 2019 in Japan, 2021 in Spanien sowie 2023 in Dänemark, Norwegen und Schweden. Die Austragungsorte für 2025 sind noch nicht bekannt.

Der bisherige Rechteinhaber beIn Sports war umstritten, vor allem in Deutschland. 2015 hatte man die TV-Rechte hierzulande sehr kurzfristig an Sky vergeben, in diesem Jahr gab es mit keinem Sender eine Einigung. Zu sehen waren die Spiele dann schließlich auf der Webseite des Sponsors DKB. beIn Sports störte sich unter anderem an der Satelliten-Übertragung von ARD und ZDF, durch die auch Zuschauer in anderen Ländern die Spiele hätten sehen können. Weil das Unternehmen in Frankreich einen Pay-TV-Sender betreibt und diesen stärken wollte, hielt man das für ein zu großes Risiko.

 

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