Credo © ZDF/Sammy Hart
Event-Programmierung

ZDF zeigt neue Banken-Serie an drei Abenden in Folge

 

In einer neuen ZDF-Serie geht's zur Abwechslung mal nicht um Mord und Totschlag, sondern um das System internationaler Großbanken. Zu sehen gibt es "Bad Banks" im März innerhalb von drei Tagen, zuvor läuft die Produktion bereits bei Arte.

von Alexander Krei
04.01.2018 - 20:02 Uhr

Vor mehr als einem Jahr haben die Dreharbeiten für eine neue ZDF-Serie begonnen, die sich in sechs Folgen mit dem hochkomplexen System internationaler Großbanken beschäftigt. Jetzt hat sich der Sender auf einen Ausstrahlungstermin festgelegt. Zwar wird "Bad Banks", so der Titel der Produktion, im ZDF nicht zur besten Sendezeit zu sehen sein, dafür aber als Event innerhalb von drei Abenden gezeigt.

Wie eine Sendersprecherin gegenüber dem Medienmagazin DWDL.de bestätigt, läuft "Bad Banks" erstmals am Samstag, den 3. März um 21:45 Uhr. Einen Tag später geht es um 22:00 Uhr weiter, ehe am Montagabend um 22:15 Uhr die letzten Folgen auf dem Programm stehen. Wer nicht so lange warten möchte, kann die Serie allerdings auch bei Arte sehen: Dort laufen alle Folgen von "Bad Banks" bereits am 1. und 2. März jeweils ab 20:15 Uhr. Das ZDF will die Serie zudem vorab in der Mediathek anbieten.

Unter der Regie von Christian Schwochow geht es bei "Bad Banks" einerseits um das Großbanken-System, andererseits aber auch um Menschen, die in einem von Adrenalin getriebenen Spiel um wirtschaftliche Interessen und persönlichen Ehrgeiz die finanzielle Sicherheit eines ganzes Landes riskieren - so umschreibt der Sender jedenfalls das Setting. In den Hauptrollen spielen Paula Beer, Désirée Nosbusch, Barry Atsma, Tobias Moretti, Mai Duong Kieu, Albrecht Abraham Schuch und Jörg Schüttauf.

Nach einer Idee von Produzentin Lisa Blumenberg stammen die Drehbücher von Oliver Kienle, der im Writer's Room zusammen mit Jana Burbach und Jan Galli gearbeitet hat. Es handelt sich bei der Serie übrigens um eine deutsch-luxemburgische Koproduktion der Letterbox Filmproduktion, was angesichts der Thematik durchaus skurril wirkt. "Die Finanz- und Bankenkrise 2008 hat bei mir intensiv nachgewirkt", sagt Produzentin Lisa Blumenberg. "Ich wollte wissen, wer diese Banker sind und wie sie ticken. Als Verbündete für dieses Projekt konnten wir die besten Filmschaffenden der neuen Generation gewinnen."

Im Zentrum der Geschichte steht die junge, hochbegabte Investmentbankerin Jana Liekam (Paula Beer), die bei einer internationalen Großbank in Luxemburg arbeitet. Als sie für den Fehler eines anderen gefeuert wird, vermittelt ihre Ex-Chefin Christelle Leblanc (Désirée Nosbusch) ihr einen Job bei einer Bank in Frankfurt. Leblanc ist es auch, die Jana den Tipp für ein hochattraktives, aber äußerst riskantes Geschäft gibt, mit dem sie ihren neuen Chef Gabriel Fenger (Barry Atsma) so sehr beeindruckt, dass er ihr die Leitung des Projektes überträgt.

Der Druck auf Jana nimmt rasant zu: Das Geschäft muss rechtzeitig abgeschlossen werden, während einzelne Teammitglieder sich gegen sie wenden. Gleichzeitig steht sie in der Schuld von Christelle Leblanc, die immer wieder Forderungen stellt. Als Jana erkennt, wer welche Fäden im Hintergrund zieht, holt sie zu einem Gegenschlag aus, der nicht nur die Existenz der deutschen Großbank gefährden könnte.

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