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Auslagerung

Bericht: Noch stärkerer Stellenabbau bei der GfK?

 

Dass beim Marktforschungsunternehmen GfK nach der Übernahme durch die Finanzinvestoren von KKR ein größerer Stellenabbau ansteht, ist bereits bekannt. Laut "Nürnberger Nachrichten" könnte der sogar noch stärker ausfallen als bislang bekannt

von Uwe Mantel
11.02.2018 - 11:48 Uhr

Nachdem die Finanzinvestoren von KKR inzwischen das Ruder bei der in Nürnberg ansässigen Gesellschaft für Konsumforschung, die neben zahlreichen anderen Geschäftsfeldern auch die TV-Quoten im Auftrag der AGF erhebt, vollständig übernommen haben, steht das ins Straucheln geratene Unternehmen vor einem harten Sparkurs. Bestätigt hat das Management bereits, dass mehr als ein Viertel der 2.300 in Deutschland beschäftigten Mitarbeiter wohl gehen müssen und 17 der 23 Büros geschlossen werden.

Die "Nürnberger Nachrichten" berichten nun, dass es dabei womöglich nicht bleibt. Demnach sei geplant, "wesentliche Teile des Unternehmens" an externe Dienstleister auszulagern. Ein unterschriftsreifer Vertrag mit IBM liege bereits auf dem Tisch. Da auch ein schneller als geplanter Verkauf von vier Marktforschungsbereichen geplant sei, erwarten Arbeitnehmervertreter dass noch mehr Mitarbeiter gehen müssen. Konkret sei zu befürchten, dass die Belegschaft in Deutschland und weltweit fast halbiert werden könnte. Offiziell heißt es vom Unternehmen, man halte an den im Sommer kommunizierten Zielen unverändert fest.

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