TV-Studie 2018 © nextMedia.Hamburg
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Bewegtbildnutzung: TV-Gerät hängt Smartphones ab

 

Auch wenn Filme und Serien inzwischen längst nicht nur im Wohnzimmer konsumiert werden können, bleibt der Fernseher für die Deutschen noch immer das beliebteste Gerät für die Bewegtbildnutzung - auch bei den jüngeren Zuschauern.

von Alexander Krei
08.03.2018 - 15:57 Uhr

Wenn es um die Frage geht, auf welchem Gerät die Deutschen am liebsten Bewegtbild konsumieren, dann liegt der Fernseher noch immer deutlich in Führung. Eine repräsentative Studie von Statista, die nextMedia.Hamburg im Vorfeld des newTV Kongress in Auftrag gegeben hat, ergab, dass noch immer 93 Prozent der Befragten das Fernsehgerät für den Konsum von Bewegtbild nutzen. Der Computer folgt mit 67 Prozent deutlich dahinter, Smartphone (36 %) und Tablets (22 %) folgen mit noch größerem Abstand.

Das Alter macht unterdessen kaum einen Unterschied: Wie aus der Umfrage hervorgeht, steht das TV-Gerät in allen Altersgruppen ganz oben. Das hängt womöglich auch damit zusammen, dass 95 Prozent des Bewegtbildkonsums noch immer zu Hause stattfindet. Als mögliche Gründe dafür gelten die Netzqualität, die noch immer nicht flächendeckend störungsfreies Streaming erlaubt, und die Belastung des persönlichen Datenvolumens, schließlich können bei einer Serienfolge schnell mehrere hundert Megabyte verbraucht sein.

TV-Studie 2018
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Mit Blick auf die Smartphone-Nutzung zum Betrachten von Bewegtbildinhalten spielt indes das Alter sehr wohl eine Rolle. So nutzen bei den 18- bis 29-Jährigen 64 Prozent das Handy zum Videostreamen, bei den 30- bis 39-Jährigen sind es noch 46 Prozent und bei den 50- bis 65-Jährigen nur noch 18 Prozent. Die älteren Zuschauer sind es dann auch, bei denen das lineare Fernsehen weiterhin am höchsten im Kurs steht: 94 Prozent gaben an, lineares Fernsehen zu konsumieren, doch auch bei den 18- bis 29-Jährigen liegt der Wert immerhin noch bei 72 Prozent.

Knapp die Hälfte der Befragten nutzt zudem Video-on-Demand-Dienste, wobei der Anteil von Netflix oder Amazon bei den 18- bis 29-Jährigen mit 68 Prozent mehr als doppelt so hoch ausfällt wie in der Ü50-Gruppe. Soziale Netzwerke sind altersübergreifend immerhin noch für fast jeden Dritten als Bewegtbildquelle relevant.

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