Constantin Medien © DWDL.de
Minus 74 Prozent

Constantin Medien wie erwartet mit Umsatzeinbruch

 

Die Constantin Medien AG hat im ersten Quartal 2018 deutlich weniger Umsatz verzeichnet als noch 2017. Das war erwartet worden, die Highlight-Gruppe fällt inzwischen aus den Berechnungen heraus. Aber auch die operativen Geschäfte schwächelten.

von Timo Niemeier
23.05.2018 - 18:09 Uhr

Der Umsatz der Constantin Medien AG im ersten Quartal des laufenden Jahres lag bei 28,5 Millionen Euro und damit 74,3 Prozent unter dem Wert des Vorjahres. Das hat der Medienkonzern nun bekanntgegeben. Was auf den ersten Blick erschreckend klingt, ist aber schnell erklärt: Im ersten Quartal 2017 flossen in die Zahlen noch die Umsätze der Highlight-Gruppe mit ein, diese sind durch den Verkauf der Anteile nun komplett weggefallen. Die Entkonsolidierung der Highlight-Gruppe fand bereits zum 12. Juni 2017 statt.

Aber auch das verbliebene operative Geschäft schwächelte und verzeichnete einen Umsatzrückgang von 21,5 Prozent - auf eben die genannten 28,5 Millionen Euro. Constantin Medien besteht ja im Wesentlichen nur noch aus Sport1, Sport1 Media und der Produktionstochter Plazamedia. Der Grund für den Umsatzrückgang sei die Beendigung des Produktionsrahmenvertrags zwischen Plazamedia und Sky gewesen, heißt es von Constantin.

Das EBIT lag bei -2,7 Millionen Euro, das Finanzergebnis betrug -1,3 Millionen Euro. Constantin Medien betont, dass beide Werte damit über den Erwartungen liegen. Auf die weitere Entwicklung soll der Umsatzeinbruch auch keine Auswirkungen haben. Constantin hat sein Jahresziel von einem Konzernumsatz zwischen 110 bis 130 Millionen Euro bestätigt. Ab dem zweiten Quartal will Constantin auch wieder ein positives Finanzergebnis aufweisen.  

Olaf Schröder, Vorstandsvorsitzender der Constantin Medien AG, erläutert: "Auch wenn das erste Quartal einen erwarteten Umsatzrückgang aufweist, ist die Stabilisierung des Konzerns weitgehend gelungen. Nach Jahren der erheblichen Nettoverschuldung eröffnet uns unsere Nettoliquidität nun neue Handlungsspielräume für das operative Geschäft. Daher sind wir für den weiteren Verlauf des Jahres zuversichtlich."

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