Arthurs Gesetz © Turner Broadcasting System Europe Limited & Goodfriends/ Hendrik Heiden
Internationaler TV-Preis

Rockie Awards: Preise für "Arthurs Gesetz" und WDR-Doku

 

Anlässlisch des World Media Festivals im kanadischen Banff wurden in dieser Woche die Rockie Awards für herausragendes Fernsehen aus aller Welt verliehen. Zwei Preise gingen dabei auch nach Deutschland.

von Uwe Mantel
11.06.2019 - 10:23 Uhr

Im kanadischen Banff wurden am Montagabend die diesjährigen Rockie Awards vergeben. Bei dem internationalen Preis wird dabei in den fiktionalen Kategorien zwischen englischsprachingen und nicht-englischsprachigen Produktionen unterschieden. Bei Letzteren konnte sich bei den Comedy-Serien dabei "Arthurs Gesetz" durchsetzen. Die schwarzhumorige Serie nach einer Idee von Benjamin Gutsche und mit Jan Josef Liefers und Martina Gedeck in den Hauptrollen war von der good friends Filmprokuktion für TNT Comedy produziert worden.

"Mit einem Rockie Award für 'Arthurs Gesetz' geehrt zu werden, zeigt neben den Verkaufserfolgen auf internationaler Ebene: Deutsche Comedy wird im Ausland geschätzt! Das Gesetz, dem die Welt unseres Arthurs unterliegt, katapultiert ihn in komische und tragische Situationen zugleich. Die Geschichte eines solchen Antihelden ist nicht an Ländergrenzen gebunden. Wir freuen uns über diese Anerkennung und gratulieren dem Team vor und hinter der Kamera", so Hannes Heyelmann, Geschäftsführer von Turner Zentral- und Osteuropa und Executive Producer von "Arthurs Gesetz".

Als beste englischsprachige Comedy wurde "Barry" (HBO) ausgzeichnet. Bei den Dramaserien setzte sich das britische "Bodyguard" und bei den nicht-englischsprachigen Programmen "Can You Hear Me?" durch. Als beste Miniserie wurde "Sharp Objects" prämiert.

Verlässt man den fiktionalen Bereich und blickt in den Wettbewerb Documentary & Factual, dann findet man einen weiteren deutschen Gewinner: In der Kategorie "Social & Current Affairs Program" wurde die WDR-Doku "Der Fall des Elor Azaria" aus der Reihe "Die Story" ausgezeichnet. Azaria war ein Sanitäter der israelischen Streitkräfte, der einen Attentäter mit einem Kopfschuss tötet, obwohl dieser zu diesem Zeitpunkt keine Bedrohung mehr darstellte. Der Autor Korbinian Kalleder stellt in der Doku dar, wie die Tat eine Gesellschaft gespalten hat: Für die einen ist Azaria ein Mörder – für die meisten Israelis aber ein Held.

Als bestes Lifestyle-Programm wurde unterdessen "Employable Me" ausgezeichnet, in diesem Fall die kanadische Version, nicht das britische Original. Auch in Deutschland wurde das Format adaptiert: Vox ließ es unter dem Titel "Ich, einfach unvermittelbar?" produzieren. Als bestes Reality-Programm wurde "RuPaul's Drag Race" ausgewählt. Die Gewinner in allen Kategorien gibt's auf der Website der Rockie Awards.

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