ZDF, ORF, SRF © ZDF/ORF/SRF
150 Millionen Euro

ORF, SRF und ZDF verständigen sich auf neue Projekte

 

Bei ihrer jährlichen Koproduktionstagung haben sich die Programmverantwortlichen von ORF, SRF und ZDF auf ihre gemeinsamen Vorhaben für 2020 verständigt. Zuletzt lag das Koproduktionsvolumen bei rund 150 Millionen Euro.

von Alexander Krei
03.07.2019 - 11:38 Uhr

ORF, SRF und ZDF haben sich bei ihrer jährlichen Koproduktionstagung auf die gemeinsamen Programmvorhaben für 2020 verständigt. Dazu gehören Großprojekte wie das Familienepos it dem Arbeitstitel "Porsche und Piëch" sowie der Thriller "Das Tal der Mörder". Im vergangenen Jahr konnte das Koproduktionsvolumen mit rund 150 Millionen Euro um fünf Millionen im Vergleich zum Vorjahr erhöht werden. Gemeinsam brachten die öffentlich-rechtlichen Anstalten unter anderem "SOKO Wien/Donau", "Die Chefin" und "1, 2 oder 3" auf den Weg.

"Länderübergreifende Bündnisse von großen Medienhäusern sind in Zeiten von Sparbemühungen wichtiger denn je", sagte ZDF-Programmdirektor Norbert Himmler. "Die Zusammenarbeit zwischen ZDF, ORF und SRF lebt diesen Partnerschaftsgedanken seit mehr als 50 Jahren. Der gemeinsame Sprachraum eint uns und ermöglicht zugleich auf einmalige Weise die Reflexion über unsere kulturelle Identität. Deshalb werden ZDF, ORF und SRF ihre Zusammenarbeit ausbauen."

ORF-Programmdirektorin Kathrin Zechner: "Das Miteinander in der Ideen-Findung, Entwicklung, vor allem aber der Produktion von gemeinsamen Leuchttürmen ist in Zeiten der Notwendigkeit von herausragenden Angeboten für unser Publikum nicht nur unumgänglich, sondern Voraussetzung für Erfolg." Den Möglichkeiten, die globale Konkurrenten hätten, begegne man mit "kreativen, starken, auf Basis der kulturellen Vielfalt unserer Länder herausragenden Angeboten".

Und auch SRF-Programmdirektorin Natalie Wappler verwies auf internationale Player, denen man mit den Koproduktionen entgegentreten möchte. "Alleinstellungsmerkmale, die uns von unserer immer globaler agierenden Konkurrenz abheben, sind in Zeiten der fortschreitenden Digitalisierung und dem damit verbundenen, völlig veränderten Nutzerverhalten unabdingbar. Koproduktionen sind ein solches Alleinstellungsmerkmal", sagte sie.

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