Lindenstraße © WDR / Sven Mahner
Keine Weiterbeschäftigung möglich

"Lindenstraße": Klagen gegen Kündigungen ohne Erfolg

 

Mit dem Ende der "Lindenstraße" im kommenden Jahr verlieren auch viele Mitarbeiter bei der zuständigen Produktionsfirma ihren Job. Der Versuch, sich dagegen mit Klagen vor dem Arbeitsgericht zu wehren, blieb in 1. Instanz erfolglos.

von Uwe Mantel
21.09.2019 - 08:24 Uhr

Mehr als 34 Jahre wird die "Lindenstraße" auf Sendung gewesen sein, wenn im Frühjahr kommenden Jahres die letzte Folge über den Bildschirm flimmert. Den Verlust dieses großen Produktionsauftrags bekommt natürlich auch die Geißendörfer Film- und Fernsehproduktion zu spüren, die deswegen Stellen abbaut. Elf Mitarbeiter sind allerdings vors Kölner Arbeitsgericht gezogen, weil sie die ausgesprochenen Kündigungen für unrechtmäßig erachten. Sie verwiesen dabei darauf, dass die Produktionsfirma im kommenden Jahr eine andere Serie produzieren werde. Tatsächlich hat Sky bei Geißendörfer "Souls" in Auftrag gegeben.

Das Gericht wollte dieser Argumentation allerdings nicht folgen - zumindest in den vier bislang ergangenen Urteilen. Da die Arbeitsverträge direkt mit der Produktion der Serie verknüpft seien, sei eine Weiterbeschäftigung über das Produktionsende hinaus nicht möglich, auch freie Ersatz-Arbeitsplätze hätten nicht zur Verfügung gestanden. Rechtskräftig sind die Urteile noch nicht, eine Berufung vor dem Landesarbeitsgericht ist möglich.

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