WERBUNG

Mainzelmännchen - Corona-Edition © ZDF/NFP
In Corona-Zeiten

Mainzelmännchen werben nun für körperliche Distanz

 

Das Corona-Virus geht an Anton, Berti, Conni, Det, Edi und Fritzchen nicht spurlos vorüber: Auch die "Mainzelmännchen" verhalten sich nun nach den neuen Corona-Regeln, melden sich aus dem Home-Office und werben für körperliche Distanz.

von Uwe Mantel
26.03.2020 - 13:01 Uhr

Das ZDF nutzt nun auch seine Werbetrenner, um mit den Mainzelmännchen die Deutschen auf sympathische Art dazu aufzurufen, zu Hause zu bleiben, möglichst aus dem Home-Office zu arbeiten und körperliche Distanz zu anderen Menschen zu wahren. Dazu hat man in Windeseile eine ganze Reihe an neuen Mainzelmännchen-Filmchen produziert: Ein Dutzend Clips sind innerhalb von drei Tagen entstanden - im normalen Arbeitsalltag würde die Produktion laut ZDF über einen Monat in Anspruch nehmen.

In diesen Clips sieht man die Mainzelmännchen etwa, wie sie im Supermarkt nun die Möglichkeit des kontaktlosen Bezahlens per Handy nutzen, im Bus nur die hintere Tür nutzen oder die Zeit zu Hause nutzen, um etwa im Garten zu arbeiten oder zu bügeln. Die ersten der Clips waren erstmals am Mittwochabend zwischen der "heute"-Sendung und der Wettervorhersage im Einsatz - die reichweitenstärkste Werbeinsel im deutschen Fernsehen. Nach und nach sollen aber weitere Clips produziert werden, die dann auch an anderen Stellen zum Einsatz kommen. Der Einsatz auf anderen Ausspielwegen sei geplant, befinde sich derzeit aber noch in Umsetzung.

Corona-Mainzelmännchen (1 Videos)

Das ZDF wolle auf mehreren Wegen einen Beitrag dazu leisten, dass sich die Distanz-Regeln im Bewusstsein der Öffentlichkeit verankern, heißt es vom Sender. Dazu setzt man neben den redaktionellen Informationsangeboten auch auf TV-Spots. Die Mainzelmännchen-Clips seien eine gute Ergänzung, weil sie viele Menschen und auch Kinder auf einer anderen Ebene erreichen könnten. Neu ist es übrigens nicht, dass die Mainzelmännchen für eine solche Kommunikation eingesetzt werden. In ihrer Anfangszeit in den 60ern warnten sie beispielsweise noch vor der Brandgefahr beim Rauchen in geschlossenen Räumen und vor Unfällen im Haushalt.

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