Parfum © ZDF/Philipp Rathmer
Produziert von Moovie

ZDF schickt Miniserie "Parfum" in eine zweite Staffel

 

Die bereits 2018 ausgestrahlte Serie "Parfum" geht weiter, das ZDF hat bei der Constantin-Tochter Moovie eine zweite Staffel in Auftrag gegeben. Wann wegen der Corona-Krise produziert werden kann, ist derzeit aber unklar.

von Timo Niemeier
09.04.2020 - 14:42 Uhr

"Die eigenen Serien von ZDFneo sind unsere Antworten auf Netflix und Amazon." Das hat Frank Zervos, Leiter der Hauptredaktion Fernsehfilm/Serie I im ZDF im August 2018 in einem Interview gesagt. Gemeint hat er damit eine Vielzahl an neuen Serien, die damals beim Digitalsender in den Startlöchern standen, darunter mit "Parfum" auch eine Verfilmung des Romans von Patrick Süskind. Jetzt, rund eineinhalb Jahre nach der Ausstrahlung, ist bekannt geworden, dass es eine zweite Staffel der Serie geben wird. 

Die Fortsetzung ist durch eine Förderung des Medienboards Berlin-Brandenburg öffentlich geworden, die Anstalt fördert die zweite Staffel mit einem Produktionszuschuss in Höhe von einer Million Euro. Laut Fördermitteilung zeichnet Regisseur Nils Willbrandt für die neuen Folgen verantwortlich, die sechs Episoden der ersten Staffel wurden noch von Philipp Kadelbach inszeniert. Als Produktionsfirma steht erneut die Constantin-Tochter Moovie hinter der Serie. Wann es angesichts der zahlreichen Beschränkungen aufgrund der Corona-Krise aber mit den Dreharbeiten los geht, ist derzeit unklar. Auch die Anzahl der neuen Folgen nennt das ZDF auf DWDL.de-Anfrage vorerst nicht. 

Die erste Staffel von "Parfum" lief im November 2018 innerhalb von drei Wochen bei ZDFneo am späten Mittwochabend. Während anfangs noch mehr als eine Million Zuschauer dabei waren, sahen das Finale weniger als eine halbe Million Menschen. Mit durchschnittlich 4,2 Prozent Marktanteil beim Gesamtpublikum lief es aber recht gut. Die Zweitverwertung im ZDF sahen wenig später im Schnitt 1,73 Millionen Menschen an drei aufeinanderfolgenden Abenden. Dabei wurden durchschnittlich 7,7 Prozent gemessen. 


Neben der zweiten Staffel "Parfum" hat das Medienboard Berlin-Brandenburg viele weitere Projekte gefördert, insgesamt wurden in der aktuellen Runde 6,4 Millionen Euro für diverse Projekte ausgeschüttet. 800.000 Euro gehen an UFA Fiction für die Produktion der Anwaltsserie "Legal Affairs", bei der auch der bekannte Medienanwalt Christian Schertz mit im Boot sitzt (DWDL.de berichtete). Mit 650.000 Euro wurde die TVNow-Serie "Die Zeugen" gefördert, die ebenfalls von UFA Fiction produziert wird. 

Im Bereich der New Media Förderungen hat das Medienboard Berlin-Brandenburg unter anderem die dritte Staffel der RTLzwei-Serie "Wir sind jetzt" von Producers at Work mit 340.000 Euro gefördert. 

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