Marco Schreyl © TVNOW / Stefan Gregorowius
Welpen statt Talken

Schreyl-Talkshow geht Mitte Juni in die Sommerpause

 

Gut haben sich die Quoten der neuen RTL-Talkshow mit Marco Schreyl bislang nicht entwickelt. Demnächst gibt's jedoch ausreichend Zeit für Format-Arbeit: Ab Mitte Juni geht Schreyl in die Sommerpause. Im Gegenzug übernimmt Martin Rütter.

von Alexander Krei
19.05.2020 - 15:32 Uhr

Vor etwas mehr als drei Monaten ging der runderneuerte RTL-Nachmittag an den Start. Doch die Hoffnung auf steigende Quoten hat sich seither nicht erfüllt - insbesondere "Marco Schreyl" erweist sich aus Quotensicht als Problemfall. Erst kürzlich verzeichnete der von Filmpool produzierte Talk mit nur 290.000 Zuschauern sowie 3,0 Prozent Marktanteil in der Zielgruppe neue Tiefstwerte. Und auch am Montag sah es mit weniger als vier Prozent wieder einmal ziemlich ernüchternd aus.

Da kommt die Sommerpause gerade recht: In die wird RTL die Sendung nämlich ab Mitte Juni schicken. Vom 15. Juni an zeigt der Sender anstelle der Talkshow zunächst Wiederholungen der Dokusoap "Martin Rütter - Die Welpen kommen", die bei der Erstausstrahlung im sonntäglichen Vorabendprogramm jüngst mit guten Quoten überzeugte. Zwei Wochen später nimmt RTL schließlich um 16:00 Uhr alte Folgen von "Mensch Papa! Väter allein zu Haus" ins Programm.

Langzeittrend:

Schon ab dem 8. Juni macht RTL vorerst Schluss mit "Kitsch oder Kasse", das während der Sommermonate durch Doppelfolgen der "Superhändler" ersetzt wird. Wann "Kitsch oder Kasse" und "Marco Schreyl" aus der Sommerpause zurückkehren werden, steht nach Angaben eines Sendersprechers noch nicht fest. Einigermaßen sicher dürfte jedoch sein, dass RTL und die zuständigen Produktionsfirmen die Auszeit nutzen werden, um an den Formaten zu arbeiten.

Während RTL derzeit am Nachmittag unter schwache Quoten leidet, sieht es für Sat.1 übrigens umso besser aus. So liegt "Auf Streife" im Mai auf dem 14-Uhr-Sendeplatz bislang bei zwölf Prozent Marktanteil in der Zielgruppe - so gut lief es für das Format seit mehr als einem Jahr nicht mehr. Im Schnitt schalten hier regelmäßig mehr als eine Million Zuschauer ein. Von derartigen Reichweiten kann die Konkurrenz aus Köln mit seinen neuen Formaten bislang nur träumen.

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