TNT Serie, TNT Film, TNT Comedy © Turner
Shortform-Dramedy für den guten Zweck

TNT-Sender zeigen "Ausgebremst" schon ab dem 9. Juni

 

Gerade einmal zweieinhalb Wochen ist es her, dass die TNT-Sender die Shortform-Dramedy "Ausgebremst" angekündigt haben, ab 9. Juni gibt's die fünf Folgen nun online zu sehen, wenig später im TV. Die Werbeeinnahmen gehen an die #KunstNothilfe

von Uwe Mantel
25.05.2020 - 13:37 Uhr

Ab dem 9. Juni zeigen die Sender TNT Comedy, TNT Serie und TNT Film über ihre Social-Media-Kanäle die neue fünfteilige Shortform-Dramedy "Ausgebremst". Jeden Tag wird eine zehnminütige Folge online gestellt. Am 14. Juni gibt's alle Folgen dann gesammelt ab 19:10 Uhr auch im Fernsehen auf den drei Sendern zu sehen. Damit wird von der Ankündigung bis zur Ausstrahlung des Projekts kaum mehr als ein Monat vergangen sein.

Bei der von TNT Comedy, Poppular Pictures und Atalante Film in Zusammenarbeit mit eitelsonnenschein produzierten Serie handelt es sich um eine Aktion für den guten Zweck: Turner hat angekündigt, alle 2020 im Umfeld der Serie erzielten Werbeeinnahmen und zusätzlich weitere 25.000 Euro an die Aktion #KunstNothilfe zu spenden, die von der Corona-Pandemie stark betroffene Kunst- und Kulturschaffende unterstützt. Um das zu ermöglichen, verzichten auch viele Beteiligte, insbesondere Schauspieler*innen und Autor*innen auf ihre Gage.

Der Cast ist nahmhaft. Mit dabei sind Maria Furtwängler, Ulrike Folkerts, Monika Gruber, Sabin Tambrea, Alice Dwyer, Annette Frier, Alessandro Schuster, Maximilian Mundt, Leonie Wesselow, Anna-Lena Schwing, Maren Kroymann, Rauand Taleb und Thomas Loibl. Basierend auf den Figuren und Outlines der Autor*innen Annette Hess (Head-Autorin), Sebastian Colley und Ralf Husmann inszenierte Regisseur Lutz Heineking, jr. die Darsteller*innen mit viel Raum für Improvisation und völlig remote. Das technische Konzept für die Umsetzung entwickelte Heinekings Produktionsfirma eitelsonnenschein eigens für dieses Projekt. Als Executive Producer fungieren Mark Popp von Poppular Pictures, Maria Furtwängler von Atalante Film sowie von TNT Comedy Hannes Heyelmann und Anke Greifeneder, die auch die Redaktionsleitung innehat.

Und darum geht's: Beate (Maria Furtwängler) hat die zwei wichtigsten Dinge in ihrem Leben verloren: Ihren Mann und ihren Führerschein. Nachdem ihr Angetrauter sie für eine Schülerin der gemeinsamen Fahrschule verlässt, wird sie schwer alkoholisiert am Steuer von der Polizei erwischt und verliert auch noch ihre Fahrerlaubnis. Vor den Scherben ihrer Existenz stehend, beschließt sie kurzum ihrem Leben ein Ende zu setzen. Doch als Beate in der dunklen Fahrschule – eine lange Reihe von Tabletten vor sich aufgereiht – im Fahr-Simulator sitzt, öffnet sich ein Video-Call-Fenster: Eine Frau beginnt auf sie einzureden. Sie will sich umbringen. Bevor die fassungslose Beate begreifen kann, was hier vor sich geht, poppt schon der nächste Hilfesuchende auf ihrem Bildschirm auf.

Maria Furtwängler: „Unser Ziel ist es, eine kreative Antwort auf die Herausforderungen dieser Pandemie zu finden. Und das erzählerisch wie produktionstechnisch, denn auch mit kleinem Budget und in kurzer Zeit  lässt sich, so denken wir, ein so unterhaltsames wie wertiges Format stricken. Gleichzeitig ist dieses Projekt auch ein Signal der Solidarität in und für unsere Branche." Headautorin Annette Hess: "Autor*innen können immer schreiben, Autor*innen sind seelische Quarantäne gewohnt. Aber es gibt unzählige Gewerke, deren Kreativität jetzt ruhen muss. Die Drehstopps, Produktionsstopps, Verschiebungen von Serien, Filmen, Musicals, Konzerten führen nicht nur zu einem Kreativitätsstau, der für Künstler*innen immer schmerzhaft ist, sondern auch zu massiven finanziellen Ausfällen. Deshalb sind Ralf, Sebastian und ich sehr froh, gemeinsam mit TNT Comedy und so einem engagierten Team die Möglichkeit zu bekommen, Künstler*innen in Zeiten der Krise zu unterstützen. Denn auch Kulturschaffende sind systemrelevant."

Anke Greifeneder, Vice President Original Productions der TNT-Sender in EMEA: "Gutes Fernsehen entsteht durch ein Miteinander von Filmschaffenden vor und hinter der Kamera. In diesen Zeiten wollen wir nicht nur unsere Zuschauer unterhalten, sondern auch als produzierender TV-Sender gemeinsam mit dem großartigen Team von 'Ausgebremst' solidarisch für unsere Branche einstehen. Mit unserer Unterstützung des so wichtigen Kunst- und Kulturbetriebs möchten wir einen Beitrag leisten, damit wir alle auch künftig spannende Projekte umsetzen können."

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