Mit "Verstehen Sie Spaß?", "Das Supertalent" und "Schlag den Star" haben gleich drei große Shows am Samstagabend um die Gunst der Zuschauer gebuhlt. Und der eindeutige Sieger dieses Show-Dreikampfs lief im öffentlich-rechtlichen Fernsehen. Guido Cantz unterhielt mit der 40-Jahre-Ausgabe der Show 4,81 Millionen Zuschauer und damit mehr als "Supertalent" und "Schlag den Star" zusammen. Der Marktanteil lag bei sehr guten 15,1 Prozent. 

Und auch beim jungen Publikum hatte "Verstehen Sie Spaß?" einen komfortablen Vorsprung: 1,45 Millionen Menschen im Alter zwischen 14 und 49 Jahren sorgten in dieser Altersklasse für starke 16,1 Prozent Marktanteil. Das "Supertalent"-Finale kam im Gegensatz dazu nur auf 950.000 junge Zuschauer und 11,2 Prozent. Das war nicht nur das schwächste Finale aller Zeiten für die Castingshow, es war gleichzeitig auch der niedrigste jemals gemessene Marktanteil. Insgesamt schalteten 2,83 Millionen Menschen ein. Im April hatte "Verstehen Sie Spaß?" übrigens auch schon das "DSDS"-Finale beim jungen Publikum geschlagen. 

Bei RTL und UFA Show & Factual wird man nun in die Analyse gehen müssen, es war gleichzeitig nämlich auch die schwächste Staffel aller Zeiten für "Das Supertalent". Im Schnitt sahen 2,95 Millionen Menschen zu, erstmals fiel das Format damit unter die Marke von drei Millionen Zuschauern. Der Zielgruppe-Marktanteil in Höhe von 13,7 Prozent lag rund viereinhalb Prozentpunkte unter dem Durchschnittswert des Vorjahres. 

Marktanteils-Trend: Das Supertalent

Um dieses Diagram sehen zu können, aktivieren Sie bitte Javascript in den Einstellungen Ihres Browsers.
Quelle: DWDL.de-Recherche
dwdl.de/zahlenzentrale
ab 3 Jahren
14-49 Jahre

ProSieben hatte in Sachen absoluter Zuschauerzahlen aufgrund der langen Sendezeit keine Chance gegen die zwei anderen Shows. Das Duell zwischen Sonja Zietlow und Jürgen Milski bei "Schlag den Star" endete erst um kurz nach 1:30 Uhr - eineinhalb Stunden nach dem Ende des "Supertalent"-Finals. Mit 910.000 jungen Zuschauern war man aber gar nicht so weit entfernt von der RTL-Konkurrenz, der Marktanteil lag bei sehr guten 13,3 Prozent. Insgesamt unterhielt man mit der Show 1,62 Millionen Menschen. 

Richtig gut verlief der Abend übrigens auch für Sat.1: Den Film "Phantastische Tierwesen und wo sie zu finden sind" verfolgten im Schnitt 980.000 Menschen aus der werberelevanten Zielgruppe - damit lag der Sender sogar noch vor den Shows bei RTL und ProSieben. Mit den erzielten 10,8 Prozent Marktanteil kann man bei Sat.1 sehr zufrieden sein, 1,90 Millionen Menschen sahen insgesamt zu. "Blade Trinity" gab im Anschluss allerdings auf nur noch 7,3 Prozent ab.