
Comedy Central will im deutschen Markt mehr werden als nur ein Spartensender, der Comedy abspielt: Als möglicher Kooperationspartner des Köln Comedy Festivals, als Veranstalter on StandUp-Comedy-Tourneen oder als Veranstalter eines eigenen Comedypreises könne man sich dies vorstellen. Kleinere Comedyclubs will man unterstützen und mittelfristig u.a. auch in solchen Clubs aufzeichnen. Das freut wieder Knacki Deuser: Er sieht im Start von Comedy Central die Chance, die Lücke zwischen Nischenprogramm und Comedyneulingen auf der einen Seite und den wenig wagemutigen Vollprogrammen mit ihren 15 Prozent Marktanteils-Minimum auf der anderen Seite, zu schließen. Andorfer ergänzt, dass man zwar alle Arten von Comedy zeigen werde - "nur nicht Mainstream". Ganz so radikal wollte er diese Aussage dann aber doch nicht verstanden wissen. Klar sei aber, dass man sich nicht mit den Comedyfreitagen bei RTL und Sat.1 messen wolle.

Aber Andorfer freut, dass inzwischen Comedians Hallen und Stadien füllen, wie früher nur die Rolling Stones. Sein Fazit: "Comedy ist das neue Rock'n'Roll". Und Comedy Central verspricht bislang zumindest einen interessanten Beitrag dazu beizusteuern. Im Laufe des kommenden Jahres sollen dann auch noch weitere Serienhighlights folgen. Dazu gehören z.B. die US-Comedys "Modern Men", "Twins", "Out of Practice" oder die britische Serie "Little Britain". Die meisten Formate starten Ende März / Anfang April in einer zweiten Stufe. Und auch die in den USA bereits vielfach gefeierte und ausgezeichnete "Daily Show with Jon Stewart" soll folgen. Mehr dazu am Freitag bei DWDL.de.