
Nach einer Wochen kann man bei RTL eine sehr zufriedene Zwischenbilanz von "Ich bin ein Star - Holt mich hier raus!" ziehen. Mit konstant mehr als 30 Prozent Marktanteil ist die Realityshow linear eine echte Bank für den Privatsender - und auch am Freitagabend dominierte der Dschungel wieder die Primetime. Diesmal waren es 1,48 Millionen 14- bis 49-Jährige, die den RTL-Marktanteil um 20:15 Uhr auf hervorragende 31,4 Prozent trieben.
Insgesamt schalteten über drei Stunden hinweg im Schnitt 3,95 Millionen Zuschauerinnen und Zuschauer ein, die 17,6 Prozent Marktanteil entsprachen. Damit zog die Reichweite im Vergleich zum Vortag wieder an - und lag sogar über dem linearen Wert, den "IBES" vor einem Jahr nach der ersten Woche verzeichnete. Und damit nicht genug: Auch die "Stunde danach" war später noch mit 2,24 Millionen Dschungel-Fans erfolgreich, der Zielgruppen-Marktanteil blieb mit 30,5 Prozent sogar nahezu stabil und kletterte auf einen neuen Jahres-Bestwert. Und auch das "Nachtjournal" kam anschließend noch mit 27,0 Prozent auf den besten Wert seit langer Zeit.
Der quotenstarke Dschungel-Abend verhalf RTL schließlich sogar zur Tagesmarktführerschaft - mit starken 18,9 Prozent lagen die Kölner bei den 14- bis 49-Jährigen noch knapp vor dem Ersten, wo ja das Halbfinale der Handball-EM schon am Vorabend für Spitzen-Quoten sorgte (DWDL.de berichtete). Die private Konkurrenz schaute hingegen in die Röhe: Stärkster Sender war hier Sat.1, das jedoch gerade einmal 4,5 Prozent Marktanteil erzielte. ProSieben kam über den Tag hinweg im Schnitt auf 4,3 Prozent, Vox musste sich mit 4,0 Prozent begnügen.
Tatsächlich gab's auch in der Primetime für die Sender nichts zu holen: So enttäuschte "Goodbye Deutschland" bei Vox mit einem Marktanteil von 3,6 Prozent, während "Die Tribute von Panem - Catching Fire" bei ProSieben sogar nur 3,2 Prozent erzielte und sich noch hinter RTLzwei einreihte. In Sat.1 wiederum erreichte Kaya Yanars Bühnenprogramm "Fluch der Familie" 4,3 Prozent bei insgesamt 800.000 Zuschauerinnen und Zuschauern. Schlusslicht der Vollprogramme war Kabel EIns, das mit Uwe Ochsenknechts "7 Todsünden" nicht über 2,1 Prozent hinauskam.
Quelle für alle Daten in diesem Artikel, sofern nicht anders vermerkt: AGF SCOPE 1.9; Marktstandard: Bewegtbild; vorläufig gewichtete Daten; Tages-MA: Auswertungstyp TV-Zeitintervall; nutzungsbezogen; Sendungsdaten: Auswertungstyp TV; produktbezogen;
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