
"In aller Freundschaft" hat dem Ersten wie immer hohe Quoten beschert - mit dem Blick auf die Olympia-Konkurrenz im ZDF ist das keine Selbstverständlichkeit. Völlig ohne Auswirkungen blieb das starke Gegenprogramm jedoch nicht: Die erste Folge des Abends, in der auch Désirée Nick in einer Gastrolle zu sehen war, erreichte 3,29 Millionen Zuschauerinnen und Zuschauer, das ist etwas weniger als das, was die Serie normalerweise erzielt. Schon die zweite Episode steigerte sich dann aber sehr deutlich auf eine Reichweite in Höhe von 3,68 Millionen.
Mit 13,4 und 15,7 Prozent Marktanteil lief es für "In aller Freundschaft" am Dienstagabend ziemlich gut. Beim jungen Publikum reichte es zu 7,2 und 7,4 Prozent Marktanteil. Das sind solide Werte, die allerdings unter dem zuletzt hohen Senderschnitt lagen. Bei den 14- bis 59-Jährigen performte die Serie auf einem ähnlichen Niveau, hier wurden 7,1 und 7,9 Prozent gemessen.
Wie gut das ZDF konkret zur besten Sendezeit unterwegs war, ist aktuell noch unklar. In den von der AGF am Mittwochvormittag zur Verfügung gestellten Quotenlisten fehlen die Mainzer. Da das ZDF jedoch viele Olympia-Wettbewerbe übertragen hat, ist davon auszugehen, dass der Sender sehr reichweitenstark war. Klar ist: Mit einem Tagesmarktanteil in Höhe von 24,3 Prozent ist das ZDF am Dienstag nicht zu schlagen gewesen, Das Erste erreichte dahinter nur 10,8 Prozent. Auch bei den 14- bis 49-Jährigen (23,1 Prozent) ist das ZDF Marktführer gewesen.
Sehr stark unterwegs waren am Dienstag im öffentlich-rechtlichen Kosmos aber auch ZDFneo und 3sat - beide Sender lagen in der Primetime auf einem ähnlichen Niveau. "München Mord" unterhielt bei ZDFneo 1,39 Millionen Menschen, das entsprach 5,8 Prozent Marktanteil. "Solo für Weiss" kam bei 3sat zur gleichen Zeit auf 1,37 Millionen Zuschauerinnen und Zuschauer, für den sonst eher kleinen Spartensender waren damit sehr gute 5,6 Prozent beim Gesamtpublikum drin.
Über der Millionen-Marke zur besten Sendezeit lag auch das SWR Fernsehen. Mit "Mumbach Mumbach täterä – Sitzung der Mombacher Bohnebeitel 2026" unterhielt man 1,09 Millionen Menschen, damit waren 6,2 Prozent Marktanteil drin. Der höhere Marktanteil bei einer gleichzeitig niedrigeren Reichweite im Vergleich zu ZDFneo und 3sat ist mit der Länge der Sendung zu erklären: Die Karnevalssitzung im SWR Fernsehen dauerte bis nach Mitternacht, die Krimis hatten eine Laufzeit von nur eineinhalb Stunden.
Hinweis: Wir ergänzen die konkreten Reichweiten und Marktanteile des ZDF an dieser Stelle, sobald sie vorliegen.
Quelle für alle Daten in diesem Artikel, sofern nicht anders vermerkt: AGF SCOPE 1.9; Marktstandard: Bewegtbild; vorläufig gewichtete Daten; Tages-MA: Auswertungstyp TV-Zeitintervall; nutzungsbezogen; Sendungsdaten: Auswertungstyp TV; produktbezogen;
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