
Bei den Olympischen Winterspielen ging es am Montagabend aus deutscher Sicht vor allem um drei Wettbewerbe: Skispringen, Bob, Eiskunstlauf. In allen drei Disziplinen sah es für die deutschen Teilnehmerinnen und Teilnehmer gut aus, es entwickelte sich jedoch ein Drama, das den Zuschauerinnen und Zuschauern womöglich noch eine Zeit lang in Erinnerung bleiben wird.
Zunächst die Skispringer: Dort lagen Philipp Raimund und Andreas Wellinger auf dem ersten Platz und hatten gute Chancen, eine Medaille mit nach Hause zu nehmen, doch dann wurde der Wettbewerb witterungsbedingt abgebrochen - und sie fielen auf den vierten Platz zurück. Zumindest aus Reichweitensicht reichte es zu einem Platz auf dem Treppchen: 5,87 Millionen Menschen sahen zu, nur die Eiskunstläufer verzeichneten später eine noch höhere Reichweite. Mit 24,8 (insgesamt) und 28,4 Prozent Marktanteil (14-49) lief es für die Skispringer richtig gut.
Das Eiskunstlauf-Kurzprogramm der Paare erreichte später sogar noch 6,17 Millionen Zuschauerinnen und Zuschauer - das entsprach 25,1 und 28,8 Prozent Marktanteil. Und nach diesem Durchgang lagen Minerva Hase und Nikita Volodin noch vorn, ihren Vorsprung konnten sie aber mit der Kür nicht ins Ziel retten, holten letztlich aber noch Bronze. Die entscheidenden Darbietungen erreichten am späten Abend durchschnittlich 5,33 Millionen Menschen, das ließ den Marktanteil beim jungen Publikum auf 32,4 Prozent steigen.
Zwischen Skispringern und Eiskunstläufern ging es auch nochmal in den Eiskanal: Laura Nolte war in den ersten drei Läufen die Beste und hatte vor dem entscheidenden vierten Lauf einen knappen Vorsprung, am Ende musste sie sich jedoch der US-Amerikanerin Elena Meyers Taylor geschlagen geben. Auch mit diesem Wettbewerb erreichte das ZDF mehr als fünf Millionen Zuschauerinnen und Zuschauer sowie weit mehr als 20 Prozent Marktanteil in allen Zuschauergruppen.
Und auch am Nachmittag ist das ZDF mit den zahlreichen Übertragungen aus Italien sehr stark gewesen. Am besten lief es für das Eishockey-Match zwischen den USA und Schweden, das - zumindest die kurzen Ausschnitte, die das ZDF zeigte - 2,60 Millionen Menschen sehen wollten. Später lag die Reichweite bei 2,49 Millionen. Fast durchweg lagen die Mainzer zwischen 9 und 23:30 Uhr beim jungen Publikum über 20 Prozent Marktanteil. Und so ist es auch nicht verwunderlich, dass der Tagesmarktanteil 21,8 Prozent betrug. Insgesamt lief es mit 21,0 Prozent ähnlich stark.
Quelle für alle Daten in diesem Artikel, sofern nicht anders vermerkt: AGF SCOPE 1.9; Marktstandard: Bewegtbild; vorläufig gewichtete Daten; Tages-MA: Auswertungstyp TV-Zeitintervall; nutzungsbezogen; Sendungsdaten: Auswertungstyp TV; produktbezogen;
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