
"The Masked Singer" hat nach dem schlechten Start vor einer Woche weiterhin Probleme. Zwar stieg die Reichweite in der klassischen Zielgruppe der 14- bis 49-Jährigen von 230.000 auf 250.000, was auch den Marktanteil auf 8,6 Prozent (+1,1 Prozentpunkte) klettern ließ. Insgesamt kann aber auch das nicht darüber hinwegtäuschen, dass sich die Show damit weiterhin auf einem extrem niedrigen Niveau bewegt. Immerhin: Kein anderer Privatsender hatte mehr junges Publikum in der Primetime, Das Erste und das ZDF lagen jedoch vor ProSieben.
Insgesamt verzeichnete "The Masked Singer" zudem ein dickes Reichweiten-Minus. Nur noch 840.000 Zuschauerinnen und Zuschauer schalteten die neueste Ausgabe ein, weniger waren es in der Geschichte der Show bislang nie. Zum Staffelstart vor einer Woche lag die Gesamtreichweite noch knapp über der 1-Million-Marke. Die endgültige Gewichtung der Quoten der ersten Ausgabe liegt aktuell noch nicht vor, insofern ist noch unklar, ob sich die Show möglicherweise nachträglich noch steigern konnte.
ProSieben hat in diesem Jahr bei "Masked Singer" an vielen Stellschrauben gedreht. So wird die Show erstmals, wie in vielen anderen Ländern auch, nicht mehr live ausgestrahlt. Auch deshalb hat man sich für einen neuen Sendeplatz entschieden, statt samstags gibt’s die Musik-Rateshow nun immer mittwochs zu sehen. Und um mehr Ratespaß zu haben, demaskiert man nun in jeder Folge zwei Promis (jetzt waren es Stefan Mross und Prince Damien). Geholfen haben diese Änderungen bislang nicht.
In Sat.1 lag "Das große Backen" am Mittwochabend derweil auf dem Niveau der zurückliegenden Wochen. 1,12 Millionen Menschen schalteten ein, von denen aber nur 230.000 aus der klassischen Zielgruppe der 14- bis 49-Jährigen kamen. Beim jungen Publikum reichte es dennoch zu 7,7 Prozent Marktanteil und in der erweiterten Zielgruppe (14-59) holte Sat.1 7,8 Prozent.
Am Ende lag Sat.1 bei einem guten Tagesmarktanteil in Höhe von 7,7 Prozent (14-49) und musste sich damit nur knapp hinter RTL (7,9 Prozent) und dem ZDF (8,0 Prozent) einordnen. ProSieben kam nur auf 6,8 Prozent. Das lag auch an der weitgehend schwachen Daytime.
Quelle für alle Daten in diesem Artikel, sofern nicht anders vermerkt: AGF SCOPE 1.15; Marktstandard: Bewegtbild; vorläufig gewichtete Daten; Tages-MA: Auswertungstyp TV-Zeitintervall; nutzungsbezogen; Sendungsdaten: Auswertungstyp TV; produktbezogen;
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