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Kein Aufschwung in Sicht

ProSieben-Serien dümpeln weiter vor sich hin

 

Der Mittwochabend gibt bei ProSieben weiter ein trostloses Bild ab. "Cold Case", "Emergency Room" und "Weeds" liegen allesamt deutlich unter Senderschnitt.

von Uwe Mantel
21.06.2007 - 09:53 Uhr

Weil eigenproduzierte Serien in den letzten Monaten einfach nicht laufen wollten, suchen viele Sender ihr Heil in US-Serien. Dass auch das nicht unbedingt eine sichere Bank ist, muss unter anderem derzeit ProSieben am Mittwochabend erleben.

Die Anfang April gestarteten US-Serien laufen hier allesamt schlecht bis miserabel. Das von kabel eins übernommene "Cold Case" kam in dieser Woche mit 10,4 Prozent Marktanteil zwar immerhin wieder auf einen zweistelligen Wert, ein Aufwärtstrend lässt sich aber nicht ausmachen. Vom Senderschnitt ist die Serie noch rund zwei Prozentpunkte entfernt. Insgesamt schauten gerade mal 1,56 Millionen Zuschauer ab drei Jahren zu.


Auf eine fast identische Reichweite kam im Anschluss auch "Emergency Room". Die einst so erfolgreiche serie holte mit 11 Prozent Marktanteil zwar diesmal immerhin den besten Wert seit Ende April, doch auch hier lässt sich kein Trend ausmachen - viel mehr schwanken die Quoten, bleiben stets jedoch deutlich unter Senderschnitt.

Katastrophal läuft auch weiterhin die Serie "Weeds", die inzwischen um rund eine Stunde nach hinten verschoben wurde. Doch auch hier reichte es nur zu enttäuschenden 7,0 Prozent Marktanteil in der Zielgruppe. Gerade mal 550.000 Zuschauer ab drei Jahren verfolgten die US-Serie. Dabei hatte es zum Serienstart gar nicht so schlecht ausgesehen für "Weeds" - doch seitdem kannten die Quoten fast nur den Weg nach unten.

Auch sonst sieht es trostlos aus am Mittwochabend bei ProSieben. Die um 22:15 Uhr eingeschobene Wiederholung alter "Cold Case"-Folgen kam nur auf 9,3 Prozent Marktanteil, "Nip/Tuck" zu nächtlicher Stunde gar nur auf 6,4 Prozent bei den 14- bis 49-Jährigen. Die logische Folge: 10,4 Prozent Tagesmarktanteil standen am Mittwoch gerade mal zu Buche - das sind zwei Prozentpunkte weniger als der aktuelle Senderschnitt.  

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